Caritas Aschaffenburg

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"Wir sitzen alle in einem Boot, der Blick in Richtung des sicheren Ufers und zugleich müssen wir immer mal wieder einen Schulterblick in Richtung unseres Ziels machen." - mit diesem Bild eröffneten die Vorstände Christopher Franz und Marco Maier die Führungskräfte-Klausur vom 16.-17. Juni 2021. Erstmalig waren alle Führungskräfte und Koordinatoren aus den Bereichen Beratungsdienste und Altenhilfe unter dem Dach des Caritasverbands Aschaffenburg - Stadt und Landkreis e.V. zu einer solchen Klausur zusammengekommen.

Inhaltlich ging es unter der Moderation von Heinrich Almritter, Vorstand des Caritasverbands Miltenberg, vor allem um die Bestandsaufnahme des Vorstands, der nun seit einem Jahr erfolgreich den Verband leitet, und die daraus resultierenden stategischen Weiterentwicklungen und mögliche strukturelle Veränderungen. Es gehe jetzt besonders darum, alle Entscheidungsträger*innen im Verband mit ins Boot zu holen, so beschrieb es der Vorstand, und so wurde im regen Austausch an weiteren Ideen und Entwicklungspotentialen gearbeitet.
Einen weiteren Schwerpunkt setzte man im Bereich "Werte, Kultur und Führung" und erarbeitete ein gemeinsames Führungsverständnis, welches im Nachgang von einer Arbeitsgruppe genauer ausgearbeitet, verschriftlicht und anschließend auch veröffentlicht werden soll.

Getreu dem Jahresschwerpunkt der Caritas #DasMachenWirGemeinsam war es aber auch ein großes Anliegen, die beiden Arbeitsbereiche Beratungsdienste und Altenhilfe zusammenzubringen, um künftig noch stärker an einer gemeinsamen Verbandsvision zu arbeiten.

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Diplom-Psychologe Andreas Purschke, Leiter der Erziehungsberatungsstelle der Caritas in Aschaffenburg, zur Situation von Kindern und Jugendlichen in der Coronakrise


Würzburg/Aschaffenburg 
(POW) Seit gut 50 Jahren gibt es die Arbeitsgemeinschaft der katholischen Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe und der Jugendsozialarbeit (AGkE) des Caritasverbands für die Diözese Würzburg. Zu ihr gehören unter anderem Einrichtungen der stationären Jugendhilfe, ambulante Dienste und zahlreiche Beratungsstellen in ganz Unterfranken. Diplom-Psychologe Andreas Purschke, Leiter der Erziehungsberatungsstelle der Caritas in Aschaffenburg, gibt im Interview Einblicke in seine Arbeit unter Coronabedingungen.

Caritas: Herr Purschke, wie hat Ihre Beratungsstelle im Aschaffenburger Martinushaus unter Coronabedingungen arbeiten können?

Andreas Purschke: Das war phasenweise recht unterschiedlich. Wir waren durchweg erreichbar über Telefon, E-Mail und Videochat. Aber den Kolleginnen und mir war sofort klar, dass es ohne echte Präsenz, ohne direkte Begegnung von Angesicht zu Angesicht bei vielen Klienten nicht gehen kann. Die neuen Möglichkeiten sind lediglich eine Ergänzung. Das mussten wir auch für die Schulen feststellen. Distanzunterricht mag technisch möglich sein, hat aber schwere Folgen für die Kinder und Jugendlichen.

Caritas: Was meinen Sie mit „schweren Folgen“? Der Onlineunterricht wurde doch vielfach gelobt?

Purschke: Der unkontrollierte Medienkonsum hat bei Schülerinnen und Schülern extrem zugenommen. Sie sitzen stundenlang vor Bildschirmen. Ich meine nicht den Unterricht übers Smartphone oder Notebook, sondern den zusätzlichen Fernsehkonsum und die Onlinespiele. Nicht wenige Eltern waren und sind damit überfordert. Den Kindern fehlen die echten Kontakte, der Umgang mit der Peergroup, das Gespräch mit den Gleichaltrigen. Betroffen sind alle Schichten unserer Gesellschaft. Corona hat auch an dieser Stelle vorhandene negative Tendenzen verschärft. Wer einsam war, ist nun noch einsamer. Wer unter bestimmten Zwängen zu leiden hatte, tut das nun umso mehr. Wenn man etwas Positives sagen möchte, dann das: Es gibt zum Glück engagierte Lehrer, die in der Pandemie gemerkt haben, dass der persönliche Kontakt zu den Kindern und ihren Familien wichtig ist. Schule muss mehr sein als Wissensvermittlung.

Caritas: Das Ende der Einschränkungen scheint in Sicht. Was empfehlen Sie auf dem Weg in die Normalität?

Purschke: Da fließen Milliarden, um Wissens- und Leistungsdefizite aufzufangen. Wir brauchen aber keinen wachsenden Leistungsdruck, sondern Investitionen ins Soziale. Wir sollten die Kinder, die Jugendlichen und ihre Familien ernsthaft fragen, wie es ihnen geht. Die Rückkehr ins Klassenzimmer muss emotional aufgefangen werden. Vielleicht ist eine Woche im Landschulheim wertvoller, damit die Kinder wieder miteinander warm werden und sich austauschen können. Stattdessen nehme ich den Druck der Lehrer wahr, schnell noch Noten machen zu müssen und Rückstände aufarbeiten zu wollen.

Caritas: Und jenseits der Schule?

Purschke: Vereine und Gruppenstunden sind so wichtig. Das bekommen wir in der Beratung immer wieder mit. Ich empfehle, nicht nur zu öffnen und abzuwarten, sondern ganz aktiv und engagiert auf die Kinder und Jugendlichen zuzugehen. In der Lethargie meinen viele, sie bräuchten jetzt gar keine Gruppen und Kreise mehr. Aber das ist ein Irrtum. Auch die Eltern sollten hinschauen, dass es weitergeht bei den Ministranten, den Pfadfindern und anderen kirchlichen Jugendgruppen. Das sind doch die Orte, an denen das gute Miteinander eingeübt und gelebt wird, wo es mal nicht um Leistung, Leistung, Leistung geht, sondern ums Menschsein. Für die Kirche und ihr Plädoyer für ein christliches Menschenbild ist das eine unglaubliche Chance.

Caritas: Und wenn es Probleme gibt, ist die Erziehungsberatung der Caritas da?

Purschke: Selbstverständlich. In Aschaffenburg ist es die Beratungsstelle der Caritas, anderenorts die des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) oder die Diakonie. Jede dritte Familie im Raum Aschaffenburg hatte oder hat Kontakt mit uns. Wir beraten und begleiten und sind froh, dass das gar nichts Ungewöhnliches mehr an sich hat. Die Empfehlung verbreitet sich über Mundpropaganda. Etwas Besseres kann einer Beratungsstelle gar nicht passieren. Und bei allen Problemen und Herausforderungen gehört für uns die positive und menschenfreundliche Grundstimmung immer dazu, eine Zuversicht, die sicherlich auch aus dem Glauben erwachsen kann.

Interview: Sebastian Schoknecht (Caritas)

Quelle: https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/kuemmert-euch-viel-mehr-um-die-kinder-und-jugendlichen/

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Der Caritasverband Aschaffenburg Stadt und Landkreis e.V. wird künftig in ein neues Geschäftsfeld einsteigen und ein Betriebsträgerschaftsmodell für die bestehenden katholischen Kitas in der Stadt Aschaffenburg entwickeln.

Wir suchen für unsere neu zu gründende Kita-gGmbH zum 01.11.2021 in unbefristeter Vollzeitanstellung (39 Wochenstunden) eine Abteilungsleitung Kitas (m/w/d)In dieser leitenden Funktion sind Sie mitverantwortlich für den Auf- und Ausbau einer neuen Kita-Trägerstruktur zur Führung und Verwaltung mehrerer katholischer Kitas in der Stadt Aschaffenburg ab dem Jahr 2022.

Die detaillierte Stellenausschreibung finden Sie hier

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BERLIN, 7. JUNI 2021. „Wir brauchen einen Paradigmenwechsel in der Grundsicherung. Das Fördern muss, gerade vor dem Hintergrund der Pandemie und ihrer Folgen, viel deutlicher ins Zentrum rücken“, fordert Caritas-Präsident Peter Neher anlässlich einer Anhörung zur Grundsicherung im Bundestagsausschuss Arbeit und Soziales. Die ohnehin schwierige Lebenslage von Langzeitarbeitslosen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben sich durch die Coronakrise verschärft. Menschen, die lange keine feste Beschäftigung hatten, haben bei steigenden Arbeitslosenzahlen weiter verschlechterte Chancen auf einen Arbeitsplatz.

Geld für Umschulungen und Qualifizierungen

„Zur Förderung von Langzeitarbeitslosen muss deutlich mehr in Umschulungen und Qualifizierung investiert werden“, fordert Neher. Anstelle einer möglichst schnellen Vermittlung in teilweise instabile Arbeitsverhältnisse muss berufliche Qualifizierung Vorrang erhalten.
Arbeitsmarktpolitik müsse zukünftig stärker auf den Erwerb von Berufsabschlüssen, auf Qualifizierung sowie Aus- und Weiterbildung setzen. „Der Digitalisierungsschub durch die Coronakrise zeigt deutlich, wie schnell Wissen veraltet. Eine gute Grundausbildung und kontinuierliche Fort- und Weiterbildung sind wichtiger denn je, um beruflich am Ball zu bleiben.“

Recht auf Mitgestaltung

Eingliederungsvereinbarungen, die eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt fördern, müssen im Gespräch mit den Betroffenen und mit ausreichend Zeit erarbeitet werden. „Leistungsberechtigte müssen ein Recht auf Information und auf Erörterung der eigenen Zielvorstellungen erhalten und die Vereinbarungen, die sie eingehen, aktiv mitgestalten können“, sagt Neher.

Integrationserfolge nicht durch Droh-Sanktionen gefährden

Das Bundesverfassungsgericht hat im Jahr 2019 ein wichtiges Urteil zu Hartz IV-Sanktionen gefällt und dabei deutlich ihre Grenzen beim Existenzminimum markiert. Der Deutsche Caritasverband fordert eine unverzügliche Umsetzung der Vorgaben des Gerichts. Integrationserfolge dürfen nicht länger durch ein starres Sanktionsregime behindert werden. Dies gilt nicht zuletzt auch für Jugendliche. „Die verschärften Sanktionen für Jugendliche haben sich in der Praxis der Integrationsmaßnahmen der Caritas immer wieder als Hemmnis erwiesen und gehören abgeschafft – auch in Bezug auf die Kosten der Unterkunft“, unterstreicht Caritas-Präsident Neher.

Die Stellungnahme des Deutschen Caritasverbandes finden Sie hier.

MEHR INFORMATIONEN
Der Bundestagsauschuss Arbeit und Soziales berät heute über fünf Anträge der Oppositionsparteien, unter anderem über die Einführung einer Bagatellgrenze für Rückforderungen im SGB II und über Grundsicherungskürzungen bei Rentnerinnen und Rentnern.

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Am Mittwoch 16.06.2021 wird die Telefonanlage im Martinushaus getauscht und es kommt zu eingeschränkter Erreichbarkeit an diesem Tag.
Wir bitten dies zu beachten und die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

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Wie steht es um den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft?
Das ist der Ausgangspunkt der Caritas-Kampagne 2021 #DasMachenWirGemeinsam. Zusammen wollen wir diskutieren: Wo stehen wir nach dem Corona-Jahr 2020? Was haben wir gelernt? Was muss sich ändern und was kann jede und jeder Einzelne tun? Ein Baustein der Kampagne ist ein Podcast und die neueste Folge widmet sich den Kindern und Jugendlichen! 

Wie solidarisch sind wir mit den Jüngsten der Gesellschaft, die in diesen Pandemiezeiten auf so vieles verzichten mussten, was für Generationen davor normal war? In den vergangenen Wochen kam diese Frage immer wieder zur Sprache. Ging es in den Hochzeiten der Pandemie in erster Linie um die Sorge und den Schutz der älteren Menschen, so erkennen heute viele Menschen, dass die Rechte und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in den letzten Monaten wenig Beachtung fanden.

Neue Podcast-Folge von Deutschland Solidarisch

Bildungsgerechtigkeit in Deutschland? Davon sind wir noch weit entfernt. Das war auch schon vor Corona so. Und jetzt? Wie stellt man Bildungsgerechtigkeit her? Inwiefern hilft ehrenamtliches Engagement dabei? Die Journalistin Susanne Arlt geht diesen Fragen auf den Grund und spricht mit Rabea Förster vom Freiwilligenzentrum Calaidoskop der Caritas in Stuttgart, die das Projekt „check-e.jetzt“ auf den Weg gebracht hat. Das Projekt vermittelt Lernbegleitung für Stuttgarter Schüler_innen. Außerdem spricht Susanne Arlt mit Lisa Paetz von Stiftung Bildung. Sie hält zivilgesellschaftliches Engagement für wichtig. Den Bildungsauftrag des Staates darf es jedoch nicht ersetzen. Hören Sie rein!

Website: http://dasmachenwirgemeinsam.de/podcast-folge-3/

Streamingdienste:

Spotify: https://spoti.fi/3u6EuwO
Apple: https://apple.co/3at8JGv
Deezer: https://bit.ly/3qvSQoc

Über den Podcast
Mit dem Podcast Deutschland Solidarisch sucht die Caritas Antworten auf die große Frage dieser Zeit: Wie steht es um den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft? Dieser Frage gehen wir zusammen mit Journalistin Susanne Arlt in einer Gesprächsreise auf den Grund. Wir besuchen Menschen und Orte – und setzen uns mit ihren Problemen auseinander.

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Am 07. Juni startet der Aktionszeitraum für das Aschaffenburger Stadtradeln 2021. Stadtradeln ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob du bereits jeden Tag fährst oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs bist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn du ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hättest.

Was ist Stadradeln? Hier gibt’s die Antwort: https://www.stadtradeln.de/darum-geht-es

In der Zeit vom 07. bis 27. Juni 2021 gilt es, so viel Fahrrad zu fahren wie nur möglich (egal ob private Sonntagstouren oder mit dem Rad zur Arbeit!) und diese Kilometer im Online-Portal zu dokumentieren. Da der Verfügbarkeit von Fahrrädern und Teilen nach zu Urteilen „nach dem Coronajahr“ jeder mit mindestens einem Fahrrad ausgestattet sein sollte, können ja besonders viele Menschen am Stadtradeln 2021 teilnehmen.
Wie in den vergangenen Jahren stellt das Martinushaus mit all seinen Dienststellen ein Team. Wir heißen heuer „Martinushaus – Caritas“ und jeder darf und kann sich auch unserem Team anschließen.

Die Anmeldung ist ganz simpel und schnell erledigt. Folgt dazu einfach dem beigefügten Link: https://www.stadtradeln.de/home
Teilnehmende der vergangenen Jahre können ihren bestehenden Zugang reaktivieren, neue Teilnehmende müssen sich registrieren (nach Kommune Aschaffenburg suchen und dort das Team „Martinushaus – Caritas“ wählen)

Diese Info darf auch gerne an weitere Interessierte weitergegeben werden: Freunde, Klienten, Familienmitglieder, Fördere der Caritas und und und!
Auf geht's - jeder Kilometer zählt!

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Fortbildung im Rahmen des Fortbildungskalenders für das soziale Ehrenamt:

Donnerstag, 17.06.2021 von 18.30 bis 20.00 Uhr als Online-Veranstaltung

„Menschen mit Behinderung begleiten“

Referentinnen: Tatjana Pfister, Behindertenbeauftragte des Landratsamts Aschaffenburg, Dorothea Bergmann, Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung des Caritasverbands Aschaffenburg

In diesem Vortrag geht es um folgende Fragen:

  • Wie können Menschen mit Behinderung ihr Leben selbstbestimmt gestalten?
  • Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es und wie bekomme ich diese?
  • Was ist zu tun, wenn ich akut erkrankt bin und dauerhaft auf Pflege angewiesen sein werde?
  • Welche Entlastung gibt es für pflegende Angehörige?

Diesen und weitere Fragen werden wir uns an diesem Abend widmen. Die Referentinnen stellen dabei auch sich ihre Arbeit vor und kommen gerne mit Ihnen ins Gespräch.

Diese Fortbildung findet als Online-Veranstaltung statt. Daher ist eine Anmeldung unbedingt unter folgenden Adressen erforderlich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Caritasverbandes Aschaffenburg haben am 27.04.2021 per Briefwahl eine neue Mitarbeiter*innenvertretung (MAV) gewählt. In ihrer konstituierenden Sitzung am 05. Mai 2021 wurden die Aufgaben und Zuständigkeiten verteilt. Vositzende der MAV ist Cordula Dernbach, ihr Stellvertreter ist Burkhard Oberle. Als Schriftführerin wurde Bärbel Wosilus bestimmt. Als Nachrückerinnen und Ersatzmitglieder wurden Stefanie Meurs und Karola Hofer gewählt. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg und Tatendrang für die anstehende Amtszeit.

Die MAV ist die Interessensvertretung aller kirchlich angestellten Beschäftigten und vergleichbar mit Betriebsräten in Wirtschaftsbetrieben oder Personalräten im Öffentlichen Dienst. Die MAV für den Caritasverband Aschaffenburg Stadt und Landkreis e.V. setzt sich aus Beschäftigten selbst zusammen. Sie trägt in einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Dienstgeber zur Weiterentwicklung der Dienste und Einrichtungen bei.

Weieter Informationen finden Sie auch unter MAV.

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Die höchsten Beschlussgremien der Caritas haben sich klar entschieden: Klimaschutz muss viel ernster genommen, politisch umgesetzt und sozial ausgestaltet werden. Die Zeit der vielen Worte ist vorbei, nun zählen politische Handlungen. In nahezu allen politischen Bereichen müssen die Weichen Richtung Klimaschutz gestellt werden. Der Ausstoß von klimaschädlichen Gasen muss deutlich teurer, die Einnahmen jedoch an die Bevölkerung zurückgezahlt werden, damit Einkommensärmere nicht zu stark belastet werden. Denn sie haben meist keinen Einfluss auf den energetischen Zustand der Wohnungen oder die Art der Wärmeversorgung.

Nach wie vor subventioniert die Regierung klimaschädliche Energien und Verkehrsarten mit Dutzenden von Milliarden Euro. Dieses Geld muss umgehend in den Ausbau einer klimafreundlichen Infrastruktur (öffentlicher Verkehr, klimafreundliche Wärmeversorgung etc.) investiert werden. Dadurch wird klimafreundliches Handeln für alle erleichtert, Klimakiller werden nicht weiter begünstigt. Auch in den Bereichen Verkehr, Stadtentwicklung, Energiewende, Gebäudesanierung und Digitalisierung müssen die Weichen deutlich stärker in Richtung Klimaschutz gestellt werden.

Die knapp 25.000 Dienste, Einrichtungen und Verbände des Deutschen Caritasverbandes stoßen selbst eine große Menge an Treibhausgasen aus- bei der Beheizung der Gebäude, bei der Stromversorgung, im Bereich der Mobilität, der Verpflegung oder im sonstigen Beschaffungswesen. Dieser Ausstoß soll in großen Schritten rasch reduziert werden, um im Jahr 2030 die Klimaneutralität erreicht zu haben. Damit dieses ehrgeizige Ziel erreicht werden kann, müssen in unterschiedlichen Bereichen die Refinanzierungen angepasst werden. Auch dafür setzt sich der Deutsche Caritasverband ein.

Auf dem neu veröffentlichten Klimablog wollen wir informieren, zur politischen Einmischung einladen und aufzeigen, dass Klima- und Sozialpolitik zusammen betrachtet werden müssen. Außerdem wollen wir zeigen, was Deutschlands größter Wohlfahrtsverband unternimmt, um bis 2030 klimaneutral zu werden.

Hier geht's zum Kimablog: https://klima.caritas.de/

Hintergrundinformationen finden Sie hier: https://klima.caritas.de/caritasundklimaschutz/

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Erziehungsberatung bewirkt erhebliche Verbesserungen im Zusammenleben derErziehungsberatung bewirkt erhebliche Verbesserungen im Zusammenleben derratsuchenden Menschen, fördert in großem Ausmaß die Erziehungskompetenz der Elternund trägt sehr wesentlich dazu bei, dass Kinder/Jugendliche und Eltern besser mitbelastenden Situationen umgehen können. Auch die psychische Gesundheit von jungenMenschen und Eltern verbessert sich im Laufe der Beratungsprozesse maßgeblich. Wie das in der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern für den Landkreis Aschaffenburg im Jahr 2020 umgesetzt wurde, zeigt sich im Jahresbericht der Beratungsstelle.

pdfHier gibt es den Jahresbericht als Download1.48 MB

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Wenn ein Vater oder eine Mutter ins Gefängnis muss, ist das eine schwierige Sache für die Kinder und Jugendliche. Viele Fragen stellen sich: Wie oft kann ich meinen Vater/meine Mutter besuchen? Was muss ich dabei beachten? Wie sieht so ein Leben im Gefängnis aus? Und wie erkläre ich das alles meinen Freunden? Mit wem kann ich überhaupt darüber reden?

Die Katholische Bundes-Arbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe im Deutschen Caritasverband hat die Website www.besuch-im-gefaengnis.de frisch überarbeitet. Speziell für Kinder bietet die Seite Videos, Zeichnungen und Texte. Außerdem erklären Jungreporter Lilli und Selman das Leben im Gefängnis. Dazu gibt es hilfreiche Tipps. Die Website ist nun außerdem in fünf Sprachen verfügbar: Englisch, Französisch, Arabisch, Russisch und Türkisch.

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