Caritas Aschaffenburg

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Wenn ein Vater oder eine Mutter ins Gefängnis muss, ist das eine schwierige Sache für die Kinder und Jugendliche. Viele Fragen stellen sich: Wie oft kann ich meinen Vater/meine Mutter besuchen? Was muss ich dabei beachten? Wie sieht so ein Leben im Gefängnis aus? Und wie erkläre ich das alles meinen Freunden? Mit wem kann ich überhaupt darüber reden?

Die Katholische Bundes-Arbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe im Deutschen Caritasverband hat die Website www.besuch-im-gefaengnis.de frisch überarbeitet. Speziell für Kinder bietet die Seite Videos, Zeichnungen und Texte. Außerdem erklären Jungreporter Lilli und Selman das Leben im Gefängnis. Dazu gibt es hilfreiche Tipps. Die Website ist nun außerdem in fünf Sprachen verfügbar: Englisch, Französisch, Arabisch, Russisch und Türkisch.

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Die Stadt Aschaffenburg möchte als familienfreundliche Kommune Bürgerinnen und Bürger in ihrem Erziehungsalltag unterstützen und ihnen Impulse für das Familienleben geben. Mit einer neuen Reihe, den sog. "fabi-Filmen", will man Familien mit Kindern Anregungen und Denkanstöße geben.

Die fabi-Filme sind kurze, informative Filme, in denen es um das Leben von Familien mit Kindern in Aschaffenburg geht. Aktuell gibt es fünf davon: Kinderschlaf, Familien im Mediendschungel, das Essen im Familienalltag und ein Überblick über die Angebote für Familien in der Stadt. Ein weiterer Film zeigt viele Angebote für Familien in der Stadt auf einen Blick.

Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern für die Stadt Aschaffenburg der Caritas ist mit  Leiter Andreas Purschke ebenfalls vertreten.
"Haltgeben und Loslassen in der Pubertät" lautet das Thema.

Alle Filme finden Sie auf der Homepage der Familienbildung der Stadt Aschaffenburg oder oder auf dem Youtube-Kanal der Stadt Aschaffenburg.

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Der Caritasverband Aschaffenburg wünscht seinen Klient*innen, Mitarbeitenden sowie Freund*innen und Gönner*innen ein gesegnetes und frohes Ostersfest.
Bleiben Sie alle gesund und munter!

 

Erreichbarkeit über die Osterfeiertage:

  • Über die Osterfeiertage von Karfreitag bis Ostermontag (02.-05.04.2021) sind unsere Beratungsdienste geschlossen.
  • Rund um die Uhr ist die Telefonseelsorge besetzt: Tel. 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222
  • Nutzen Sie gerne auch die Möglichkeiten der Onlineberatung
  • In akuten Krisen erreichen Sie das Krisennetzwerk Unterfranken
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Berlin, 29. März 2021. Seit einem Jahr kämpfen die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken im Müttergenesungswerk (MGW) mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die finanziellen Einschnitte sind massiv und bedrohen die Existenz der Kliniken. Alle Kliniken sind geöffnet, aber pandemiebedingt können Kliniken meist nur 80–90 Prozent ihrer Plätze belegen und damit nicht wirtschaftlich arbeiten. Der Rettungsschirm für Minderbelegung wurde von 60 auf 50 Prozent abgesenkt und das im Dezember verabschiedete Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz (GPVG) wird in der Umsetzung von den Krankenkassen blockiert. „Mütter und Väter sind durch die Pandemie noch extremer belastet als vorher und brauchen dringend die Kurmaßnahmen. Gleichzeitig steigen die Defizite der gemeinnützigen Kliniken. Wir brauchen politische Unterstützung“, fordert Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerks.

Sechs Wochen war der Rettungsschirm im Herbst 2020 ausgesetzt – in den Kliniken stieg das Defizit auf sechsstellige Beträge, dann wurde er ab 18.11.2020 wieder gesetzlich beschlossen, mit einer Absenkung auf 50 Prozent. Parallel dazu wurde im Dezember als Hilfsmaßnahme das Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz (GPVG) beschlossen, mit dem erklärten Ziel, dass Krankenkassen und Kliniken ihre Vergütungsvereinbarungen für Personal und Sachkosten einschließlich Minderbelegung verhandeln, „um die Leistungsfähigkeit der Einrichtungen bei wirtschaftlicher Betriebsführung zu gewährleisten“.

Die Krankenkassen verweigern eine gemeinsam verhandelte Rahmenempfehlung und haben ihren Krankenkassen Vorgaben gemacht, die zu Lasten der Kliniken gehen und die Defizite immer mehr steigern. „Seit drei Monaten erleben wir keine Bereitschaft der Krankenkassen zur Zusammenarbeit. Die Politik weiß das. Es ist höchste Zeit für politisches Handeln, die Kliniken stehen mit dem Rücken an der Wand“, drängt Schilling.

Im Bundesgesundheitsministerium sind derzeit zwei Verordnungen zum GPVG und zum Rettungsschirm in Arbeit, für die das Müttergenesungswerk konkrete Vorschläge gemacht hat, die bisher aber nicht aufgenommen werden. Dazu gehört, den Rettungsschirm wieder auf 60 Prozent zu erhöhen und bis Ende des Jahres zu verlängern, um Planungssicherheit zu schaffen. Dazu bedarfs es aber mindestens auch Vorgaben, verbindliche Grundsätze auf Bundesebene zu verhandeln, die Kriterien und Modalitäten der Abwicklung der Vergütungsanpassungen beinhalten.

Das Müttergenesungswerk macht klar: „Wir fordern die Unterstützung der Vorsorge- und Rehakliniken für Mütter und Väter, damit sie für kranke und verzweifelte Mütter und Väter weiterhin Kurplätze für ihre psychische und körperliche Gesundheit anbieten können“.

Die Pressemittleiung ist als PDF zum Download verfügbar.
Die aktuellen Stellungnahmen des Müttergenesungswerks finden Sie hier.

 

Die Caritas Aschaffenburg führt Kurberatung durch.
Informationen hierzu finden Sie hier.

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Wenn ein Eltern- oder Geschwisterteil an Krebs erkrankt, leiden die Kinder mit. Ihre Sorgen und ihr Kummer äußert sich jedoch anders als bei Erwachsenen. Kleinere Kinder können das meist noch nicht in Worte fassen und auch Jugendlichen fällt es oftmals nicht leicht, ihre Gefühle auszudrücken. Es ist deshalb wichtig, diese Kinder gezielt zu unterstützen und ihnen einen Raum für sich zu bieten.

Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern für den Landkreis Aschaffenburg bietet ab Frühling 2021 eine Kunst-Gruppe an. Das Angebot richtet sich an Kinder von 8-10 Jahren, die aufgrund der Erkrankung eines Angehörigen an Krebs eine Stütze in dieser schwierigen Lebensphase benötigen.

Die kunsttherapeutisch orientierten Methoden stehen während der Dauer im Mittelpunkt. So können die Kinder über diverse kreative Tätigkeiten Gefühle und Gedanken ausdrücken, ohne es konkret in Worte fassen zu müssen. Kunst eignet sich, Kinder in ihrer Persönlichkeit zu stärken und sie in Krisen- und Belastungssituationen zu unterstützen.

Geleitet wird die Gruppe von Diplom-Pädagogin Nadine Wottawah, Mitarbeiterin der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern für den Landkreis Aschaffenburg in der Außentelle Alzenau, wo das Angebot auch stattfinden wird. Anmeldungemn werden ab sofort angenommen:

Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche
und Eltern des Caritasverbandes
für den Landkreis Aschaffenburg
Telefon 06021 - 392 301
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen finden Sie in beigefügtem Flyer

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Nachdem der Bedarf an Unterstützung nach wie vor und durch Corona verstärkt groß ist, haben wir nach Möglichkeiten gesucht, die Ausgabe von Kleidung und Hausrat durch unsere Kleiderkammer wieder unkompliziert und Coronakonform anbieten zu können. Ab Montag, 22.03.2021 kann immer montags durchgehen von 9-16 Uhr an der Katakombe ein "Einkaufsfenster" besucht werden und es erfolgt dort eine Ausgabe. Das Gabenregal steht weiterhin rund um die Uhr zur Verfügung.

Die eigentliche Kleiderkammer ist aufgrund ihrer Größe und der schlechten Belüftungsmöglichkeiten leider unter diesen Vorgaben nicht zu nutzen. Wir sind dankbar, hier auf die Räumlichkeiten der Katakombe zurückgreifen zu können.

Für den Besuch bitte die geltenden Hygienebestimmungen beachten (Maske, Desinfektionsmittel, Abstände, maximale Personenzahl, etc. - genaue Infos bekommen Sie vor Ort).

Diese und weitere Informationen zur Kleiderkammer gibt es auch hier.

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In der Reihe "Expertinnen und Experten auf der Couch" nimmt am 13.04.2021 um 20:00 Uhr Cordula Dernbach von der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern für den Landkreis Aschaffenburg der Caritas auf der Couch Platz.

Wisch und weg - Der Einstieg in die Welt der Medien lautet der Titel der Onlineveranstaltung. Kinder kommen ab dem Tag der Geburt mit Medien in Kontakt. Vor allem, wenn sie ältere Geschwister haben. Das führt oft zu Konflikten im Erziehungsalltag. Dabei ist es schwierig zu entscheiden, ab welcher Altersstufe sie Zugriff auf bestimmte Medien haben sollten.

Cordula Dernbach von der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern für den Landkreis Aschaffenburg der Caritas in Aschaffenburg gibt beim Couchgespräch Tipps und Hinweise zu einer sinnvollen Mediennutzung. Die Moderation übernehmen die Kolleginnen des Teams Prävention. Aufzeichnungen der Veranstaltung in jeglicher Form sind nicht erlaubt.

Bei Interesse melden Sie sich bitte per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sie erhalten eine Bestätigungsmail und eine weitere Mail mit dem Zugangs-Link. Der Zugang ist über das Internet mit Computer oder Handy möglich.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen:

Monika Mann
Familienbildung
Fachbereich Bildung, Kooperation und Vernetzung in der Jugendhilfe
Landratsamt Aschaffenburg
Bayernstraße 18, 63739 Aschaffenburg
Tel. 06021-394 323, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hintergrund

In einer wöchentlichen Online-Reihe werden Expertinnen und Experten zu verschiedenen Erziehungsthemen von der Familienbildung des Landkreises Aschaffenburg auf die Couch gebeten. Teilnehmende können, nach einem kurzen Input, Fragen stellen und sich mit den Expertinnen und Experten austauschen. Ziel ist es, Eltern bei Fragen zum Thema Erziehung auch im Lockdown und unter sonstigen Pandemieeinschränkungen zu unterstützen und Tipps für den Erziehungsalltag zu vermitteln.

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Weil sie der Allgemeinverbindlichkeitserklärung zur Einführung eines verbindlichen Flächentarifvertrags in der Pflege mehrheitlich nicht zugestimmt hat, erfährt die Caritas seit Tagen vehemente Kritik. In der öffentlichen Wahrnehmung entsteht – nicht zuletzt durch Beiträge in Satiresendungen – ein Zerrbild von der Caritas. Dem wollen und müssen wir entgegenwirken und auch klarstellen, denn die Ablehnung hat gute Gründe. Der Deutsche Caritasverband engagiert sich schon lange für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege - ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag ist nicht die einzige Möglichkeit, um genau das umzusetzen! 

 

"Nachdem die Caritas einem Flächentarifvertrag für den Bereich Pflege mehrheitlich nicht zugestimmt hat, wird sie öffentlich massiv angefeindet. Mit Kritik war zu rechnen, dass diese nun so vehement ausfällt, überrascht und stimmt nachdenklich. Ganz offensichtlich geht es um mehr als den neuen Tarifvertrag. Viele Zeitungen scheinen nur noch voneinander abzuschreiben, ohne selbst zu recherchieren oder das fachliche Gespräch zu suchen. Die Schlagzeile „Ideologie schlägt Humanität“ (Sylvia Bühler, ver.di-Vorstand), scheint einfach zu verlockend zu sein. Es ist im Augenblick sehr leicht, medial undifferenziert auf „die Kirche“ und „die Caritas“ einzuschlagen.

Um gleich mit einem Missverständnis aufzuräumen: Die Caritas ist nicht gegen Lohnerhöhungen für Pflegerinnen und Pfleger und verhindert diese auch nicht. Die Caritas zahlt in ihren Einrichtungen seit vielen Jahren nach „Tarif“ (AVR-Caritas), bietet damit eine überdurchschnittliche Entlohnung, zusätzliche Sozialleistungen und regelmäßige Lohnerhöhungen. An diesem Prinzip wird sich nichts ändern. (Bis 2023 sind Lohnsteigerungen von ca. 9% in der Pflege vorgesehen.) Zu behaupten, die Caritas würde nun ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schlechterstellen wollen, stimmt nicht. Das war und ist nicht Gegenstand der Verhandlungen gewesen.

Was wird der Caritas vorgeworfen? Woher rührt der Groll gegen die Caritas? Der neue einheitliche Tarifvertrag, der, so will es das Gesetz, nur mit Zustimmung von Caritas und Diakonie auf den Weg hätte gebracht werden können, wäre für jene Pflegerinnen und Pfleger ein Fortschritt gewesen, die bislang zu Dumpinglöhnen bei privaten Anbietern arbeiten müssen. Sie hätten ab Sommer 2023 mit höheren Löhnen rechnen können.

Warum hat dann die Dienstgeberseite der Arbeitsrechtlichen Kommission nicht zugestimmt? Dort hat man sich die Entscheidung nicht leichtgemacht. Caritas will Solidarität stiften und setzt sich seit Jahren für bessere Rahmenbedingungen in der Pflege ein. Sie hat dabei nicht nur die eigenen Dienste und Einrichtungen im Blick, sondern das ganze System. Aber mit dem neuen Tarif, so die Befürchtung, hätte die Caritas ihr Lohnniveau mittelfristig absenken müssen. Das Geld kommt von den Kostenträgern, den Kassen und Versicherungen, die auf Dauer nicht mehr bereit sein könnten, den „Luxustarif“ der Caritas zu bedienen, wenn es einen für sie wesentlich günstigeren Einheitstarif gibt. Der neue Tarifvertrag sieht u. a. keine Zahlung von Überstundenzuschläge, keine betriebliche Altersvorsorge und schlechtere Urlaubsregelungen vor. Auch das Lohnniveau ist weit unter dem, was die aktuellen Verträge von Caritas und Diakonie bieten.

Als Caritas sind wir Akteure auf dem sog. sozialen Markt. Die Idee stammt nicht von der Caritas, sondern aus der Politik. Markt heißt aber auch Konkurrenz, Konkurrenz um Fach- und Arbeitskräfte. Zusammen mit anderen geschätzten Arbeitsbedingungen macht auch der gute Tarif die Häuser der Caritas attraktiv. Deshalb gilt es, diesen auf Zukunft hin nicht zu gefährden."

 

Quelle: Sebastian Schoknecht auf https://www.caritas-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/caritas-weist-vorwuerfe-entschieden-zurueck/

 

Weitere Informationen:

Ja, Pflegekräfte sind der Caritas wichtig
Die Entscheidung der Arbeitsrechtlichen Kommission der Caritas, den Antrag auf einen allgemein-verbindlichen Tarif Altenpflege abzulehnen, sorgt für Irritationen. Caritas-Präsident Peter Neher nimmt dazu Stellung.
https://www.caritas.de/fuerprofis/fachthemen/caritas/ja-pflegekraefte-sind-der-caritas-wichti

Der Tarifvertrag in der Altenpflege kommt nicht. Was nun?
Die Arbeitsrechtliche Kommission der Caritas hat am 25. Februar den Antrag des Pflegearbeitge-berverbands BVAP und der Gewerkschaft ver.di auf eine Allgemeinverbindlichkeitserklärung des von ihnen abgeschlossenen Tarifvertrags in der Pflege durch das Bundesarbeitsministerium abge-lehnt. Lesen Sie hier mehr.
https://www.caritas.de/fuerprofis/fachthemen/gesundheit/der-tarifvertrag-in-der-altenpflege-komm

Warum die Dienstgeber einen Einheitstarif ablehnen
„Bessere Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten in der Altenpflege schafft nur die Politik ge-meinsam, nicht die Caritas allein“, findet Norbert Altmann. Er vertritt die Dienstgeber der Caritas, die in der Arbeitsrechtlichen Kommission dagegen gestimmt haben, dass der Tarifvertrag Alten-pflege für allgemeinverbindlich erklärt wird.
https://www.caritas.de/fuerprofis/fachthemen/caritas/warum-die-dienstgeber-einen-einheitstari

Entwurf für eine Pflegereform bleibt in wichtigen Punkten hinter den Erwartungen zurück
https://www.caritas-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/entwurf-fuer-eine-pflegereform-bleibt-in-wichtigen-punkten-hinter-den-erwartungen-zurueck/

Wege für eine bessere Pflege
https://www.caritas.de/bessere-pflege

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2021 03 18 Pflege2 

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Mit dem Aktionstag „Vorsicht, Vorurteile! Wir setzen ein Zeichen gegen Rassismus" am 18. März 2021 rückt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Themen Vorurteile und (Alltags-)Rassismus in den Fokus. Der Aktionstag läuft parallel zu den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ und auch rund um das Martinushaus wird auf das Thema aufmerksam gemacht - mit Bodenaufklebern. Beim Drüberlaufen einfach mal etwas genauer hinschauen!

"Rechtsextreme Übergriffe und rassistische Diskriminierungen sind ein dauerhaftes Problem in unserem Land. Allein im Jahr 2019 wurden 22.342 Straftaten (externer Link) mit rechtsextremistischem Hintergrund erfasst. Diese rechtsextremistischen Bestrebungen gefährden unser friedliches Zusammenleben ebenso wie rassistische, antisemitische und totalitäre Ideologien und Diskriminierungen.

Tätliche Übergriffe bis hin zum Mord sind besonders sichtbare Zeichen für den Rassismus in unserer Gesellschaft. Sie sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Viele Menschen werden im Alltag aufgrund ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Herkunft oder Religion, ihres Aussehens oder sonstiger rassistischer Zuschreibungen diskriminiert: beim täglichen Aufeinandertreffen auf der Straße, im Arbeitsleben, beim Zugang zu Dienstleistungen und Wohnraum oder in der Schule. Im Alltag entsteht Rassismus oft über Vorurteile und Stereotype, die den Blick auf die Person verdecken. Für Betroffene ist diese Erfahrung verletzend. Rassismus greift die Würde eines Menschen an und hat einschneidende Konsequenzen, da er die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben einschränkt.

Mit #vorsichtvorurteile digital und vor Ort mitmachen

Impulse gegen (Alltags-)Rassismus können so am 18. März gesetzt und festgehalten werden. Mit dem Hashtag #vorsichtvorurteile können sie auf allen Kanälen geteilt werden. Ob Screenshots, Fotos oder Videos: Momentaufnahmen der Aktionen, wie die wichtigen Themen digital und analog platziert und diskutiert wurden, werden am 25. März 2021 auf der digitalen Fachkonferenz des Bundesprogramms zum Thema „Aktuelle Herausforderungen und Strategien zur Prävention von Rechtsextremismus und Rassismus“ präsentiert.

Viele Menschen informierten sich bereits auf der Kampagnenwebsite und überprüften im Selbsttest, wie vorurteilsbehaftet sie selber sind. Trotz der aktuellen Einschränkungen gibt es mittlerweile viele digitale Formate, um Menschen zu aktivieren und zu informieren. Das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend unterstützt Sie mit passendem Handwerkszeug und startet begleitend zum Aktionstag selbst Mediaaktionen in Hamburg, München, Berlin, Frankfurt am Main, Dresden, Köln, Leipzig, Dortmund und Hannover. 

Webseite des Aktionstages

Alle Materialien und weitere Informationenen zum Aktionstag sind auf der Webseite des Aktionstages zu finden:

Über die Kampagne

Die Kampagne „Vorsicht, Vorurteile!“ des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufenen Bundesprogramms „Demokratie leben!“ will auf vorhandene Voreinstellungen und Alltagsrassismus aufmerksam machen und zeigen, dass wir alle im persönlichen Umfeld rassistische Handlungen und Aussagen hinterfragen und ihnen entgegentreten können. Stilistisch ist „Vorsicht, Vorurteile!“ an die Kampagne „Wer, wenn nicht wir!“ des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ von 2017 angelehnt. 

Die aktuelle Kampagne macht anhand einfacher Denkanstöße auf das Thema Alltagsrassismus aufmerksam und regt an, sich mit eigenen Vorurteilen und Zuschreibungen auseinanderzusetzen. Denn oft bleibt unsichtbar, dass Vorurteile verletzen, den Menschen abwerten, unser Miteinander schwächen und unsere Demokratie gefährden – gerade wenn man selbst nicht tagtäglich betroffen ist. Die Kampagne macht dies sichtbar, indem sie das Thema Vorurteile einprägsam und leicht provozierend im öffentlichen Raum darstellt und so unser Alltagshandeln unterbricht, irritiert und auf die Problematik hinweist."

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 11.02.2021

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Nach einer ersten erfolgreichen Aufbau- und Testphase hat das Krisennetzwerk Unterfranken seine Arbeit zum 01.03.2021 offiziell aufgenommen. Das Krisennetzwerk Unterfranken ist ein kostenfreies und niedrigschwelliges Angebot für Menschen in psychischen oder seelischen Notlagen.

Die Leitstelle des Krisennetzwerks ist derzeit werktags von 08:00-23:00 Uhr besetzt, ab dem 01. Mai wird das Angebot auf eine tägliche Erreichbarkeit ausgebaut. Ab Juli 2021 ist eine 24-Stunden-Erreichbarkeit an 365 Tagen im Jahr geplant.

Für Hilfesuchende stehen die Angebote des Krisennetzwerks kostenfrei unter der Rufnummer 0800 - 655 3000 zur Verfügung.

Im persönlichen Gespräch klären die Fachkräfte am Krisentelefon gemeinsam mit Ihnen die Situation.
Gemeinsam wird herausgefunden, welche Hilfe Sie brauchen: telefonische Beratung, Vermittlung in ambulante Krisenhilfe, einen mobilen Einsatz am Ort der Krise oder Vermittlung in stationäre Krisenbehandlung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Krisentelefon hören Ihnen zu und fragen nach, sie beraten Sie und zeigen Wege aus der Krise auf.

664778aab0a9ff3c96aa51f5819d09f5_w720_h480_cp Caritasverband Aschaffenburg Stadt und Landkreis e.V.  - Nachrichten

Das Homeschooling während der Corona-Pandemie hat die in der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete Aschaffenburg lebenden Kinder und Jugendlichen völlig überfordert. Es fehlte an Endgeräten und technischem Verständnis. Die Eltern sind mit der Unterstützung der Kinder überfordert. Die Schulen klagten über fehlende Kommunikation mit den Eltern oder den Schülerinnen und Schülern. Schnell war für uns klar, dass wir hier Unterstützung und Hilfe aufbauen müssen.

Für das Homeschooling richteten die Mitarbeitenden der Flüchtlings- und Integrationsberatung des Caritasverbands Aschaffenburg Mitte Januar einen Gastzugang zum internen WLAN in der GU ein. Alle Schulen, Beratungsstellen und alle Schülerinnen und Schüler wurden über unser Angebot informiert und zur Teilnahme motiviert. Die Schülerinnen und Schüler erhielten durch unsere Vermittlung Endgeräte von ihren Schulen, vorhandene Endgeräte wurden für das Homeschooling eingerichtet. Mit den Schulen findet ein regelmäßiger Austausch statt; Arbeitsblätter, etc. werden an die eMail-Adresse unserer Hausaufgaben-Betreuung geschickt. Jedes Kind bzw. Jugendlicher hat seine eigene Arbeitsmappe und kann seine Aufgaben bearbeiten.

Über einen Aufruf in den Sozialen Medien und der örtlichen Presse konnten wir innerhalb weniger Tage ein Team von 4 Ehrenamtlichen aufstellen, die die Kinder und Jugendlichen vormittags während des Homeschoolings betreuen. Die Ehrenamtlichen kümmern sich um die Technik, helfen bei der Einwahl in die verschiedenen Lernplattformen und beaufsichtigen die Kinder und Jugendlichen. Ebenso erklären sie die Aufgabenblätter, motivieren die Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme zur Wiedererreichung einer Tagesstuktur und kommunizieren mit den Schulen. Durch diese Initiative konnten Schulen auch bewegt werden, fehlende Endgeräte zu beschaffen und auszugeben.

Die Corona-Vorschriften (Masken, Abstand, Hygiene, etc.) werden selbstverständlich eingehalten. Das Projekt Homeschooling findet in den von uns genutzten Räumlichkeiten in der GU statt.

Als Nächstes werden wir 2 Endgeräte aufrüsten, um sie für das Homeschooling zur Verfügung stellen zu können, falls keine Endgeräte vorhanden sind oder diese technische Probleme haben.

Am Projekt nehmen mittlerweile 4 Grund- und Hauptschüler sowie 6 Berufsschüler teil.

Nachmittags findet weiterhin unsere Hausaufgaben-Betreuung statt; auch hier werden die Corona-Regeln genau beachtet.

 

Karola Hofer, Winfried Katholing (Flüchtlings- und Integrationsberatung)

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Da die gewohnten Spiel- und Kaffeenachmittage in Aschaffenburg-Schweinheim derzeit nicht stattfinden können, hat sich die Gemeinschaftsinitiative Schweinheim etwas einfallen lassen: einen „Nachmittag auf Rädern“ mit Kuchen, einer Blume und einem Kärtchen.

Über Anzeigen im Schweinheimer Mitteilungsblatt, durch Plakate und persönliche Ansprache wurde das Angebot bekannt gemacht:
10 Haushalte mit 16 Personen gaben ihre Bestellung ab. Drei Fahrer standen schon bereit und konnten gegen 15.00 Uhr von den gebackenen Kuchen je zwei Stück mit einer Faschingsserviette, einem kleinen Faschingsröllchen sowie einer selbst gestalteten Karte und je einer Rose verpackt an die Haushalte ausliefern. Die freuten sich sehr über die Leckereien und konnten so trotz der Corona-bedingten Einschränkungen an einer Gemeinschaftsaktion teilnehmen. Auf freiwilliger Basis konnten die Beschenkten auch eine kleine Spende abgeben.

Hintergrund

Die Gemeinschaftsinitiative Schweinheim (GIS)wurde 2002 gegründet und hat sich durch nachbarschaftliche Unterstützungsangebote einen Namen gemacht. Inzwischen wurde das Angebot der ökumenisch aufgestellten Initiative ausgeweitet, z. B. durch den Schweinheimer Spielenachmittag: Bei Kaffee und Kuchen kommen Jung und Alt zusammen. Ob klassisches „Mensch-ärgere-dich-nicht, Strategie- oder Kartenspiel: Hier kommen alle Spieleliebhaber auf ihre Kosten. Dazu wird gerne auch mal ein Lied angestimmt. 2014 wurde GIS von der Drogeriekette DM und vom deutschen Paketdienst (DPD) mit Preisen ausgezeichnet.

Fachdienst Gemeindecaritas - Burkhard Oberle

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