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Let's play ist die Aufforderung zum gemeinsamen Spiel - und dieses soll hier u.a. an Instrumenten stattfinden. Der Caritasverband Aschaffenburg verfolgt mit seinem Projekt drei wesentliche Ziele: individuelle Musikförderung sozioökonomisch beachteiligter Kinder und Jugendlicher, Erwerb und Förderung individueller Entwicklungsziele & Soft Skills und Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Herausforderungen und Alltagsbewältigung junger Menschen.

Ein Baustein des Konzeptes ist ein niedrigschwelliges Angebot in Form eines Offenen Treffs. Mit der Katakombe - Offene Jugendbildung als starken Partner an der Seite startet am kommenden Montag, 19.09.2022 der erste offene Musiktreff in der Räumlichkeiten der Katakombe (Treibgasse 26, Eingang zwischen Martinushaus und Kirche St. Agatha). Hier können Kinder und Jugendliche ab 9 Jahren wöchentlich außerhalb der Schulferien von 15.00 bis 16.30 Uhr zusammenkommen und die große weite Welt der Musik kennenlernen: musikalisches Gespür herauskitzeln, Interesse wecken, Talente entdecken und fördern etc.

Weitere Informationen zum Projekt und den weiteren Bausteinen finden Sie hier.

Kontakt zur Projektmitarbeiterin und weitere Informationen erhalten Sie auch per Mail unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Die Kurberatung im Ehrenamtszentrum "Unbezahlbar" in Kleinostheim ist derzeit wegen Urlaub nicht besetzt. Ab Mittwoch, 05. Oktober 2022 bieten unsere zwei Mitarbeiterinnen auf professioneller, ehrenamtlicher Basis wieder wie gewohnt Kurberatung an und ratsuchende Mütter und Väter werden bei ihrem Weg der Beantragung einer Mütterkur bzw. einer Mutter-/Vater-Kind-Kur unterstützt.


Wichtiger Hinweis: Termine müssen im Vorfeld per E-Mail oder Telefon vereinbart werden! Die Kurberatung kann Mails und Anrufe auch nur zu den Sprechzeiten entgegennehmen und beantworten!

Sprechzeiten:
mittwochs, 09.30-12.30 Uhr und 13.00-16.00 Uhr

Kontakt und Terminvereinbarung (nur erreichbar zu Sprechzeiten!):
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Tel. 06027/9904948
(WICHTIG: Die Kurberatung ist nur zu den Sprechzeiten unter dieser Nummer erreichbar!)

Die Beratung findet in der „UNBEZAHLBAR - von Mensch zu Mensch“ statt
Ziegelstraße 9
63801 Kleinostheim

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Die Angst, den Angehörigen zur Last zu fallen, Armut und Einsamkeit sind die wesentlichen Faktoren, die Menschen veranlassen, über Suizid und Suizidhilfe nachzudenken.

Diese wissenschaftliche Erkenntnis bestätigt, wie wichtig es ist, der Suizidprävention und der Regulierung von Suizidassistenz in diesen Monaten besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Ängste und Einsamkeit nehmen zu

"Wir wissen aus unseren Beratungsstellen, dass in der Corona-Pandemie Ängste und Einsamkeit deutlich zugenommen haben, gerade bei den jungen Menschen. Und bei den Älteren wächst mit der Energiekrise die Angst vor Armut. Wird die Gasheizung das Ersparte in einem Winter aufzehren? Wie mit den hohen Lebensmittelpreise und der kleinen Witwenrente jonglieren? Wer Suizidhilfe als sozialverträglichen Schlusspunkt eines Lebens, das auf Selbstbestimmung und Selbstoptimierung angelegt war, bewirbt, wird in der aktuellen Situation für sein Angebot allzu leicht Nachfrager finden," betont Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa. "Wir brauchen einen breit verstandenen Ansatz konsequenter Suizidprävention, der Sicherheitszäune an Hotspots und sozialräumliche Begegnungsangebote ebenso umfasst wie eine vernetzte multiperspektivische Beratung. Wir brauchen gesetzliche Regelungen, die die Stärkung der Suizidprävention und die Regulierung der Suizidhilfe lebensdienlich verbinden."

Regulierung der Suizidhilfe nicht ohne Stärkung der Suizidprävention

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Suizidhilfe aus dem Februar 2020 setzt sich der Bundestag derzeit mit der gesetzlichen Neuregelung des assistierten Suizids auseinander. Der Deutsche Caritasverband bekräftigte anlässlich des Welttags der Suizidprävention beim gemeinsamen Parlamentarischen Abend mit dem Katholischen Büro in Berlin seine Forderung nach einer nachhaltigen Stärkung der Suizidprävention. "U25 - unsere Online-Beratung für akut suizidgefährdete Jugendliche ist ein gutes Beispiel für gelingende Prävention. Wir brauchen ähnliche Angebote der peer-to-peer-Intervention auch für ältere Menschen", so Welskop-Deffaa. Hospiz- und Palliativversorgung am Lebensende müsse ausgebaut und gesetzlich abgesichert werden.

"Es geht darum, Hilfe anzubieten, bevor der Suizid als einziger Ausweg erscheint", betont Welskop-Deffaa. "Wir wollen verletzte und verletzliche Menschen nicht als Agentinnen ihres eigenen Überlebens allein lassen."

Jedes Jahr nehmen sich hierzulande laut der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) rund 10.000 Menschen das Leben - mehr, als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten und illegale Drogen sterben. Zehn- bis 20-mal häufiger kommt es darüber hinaus zu einem Suizidversuch. Jeder Suizid betrifft andere Menschen, sowohl direkt als auch indirekt. Neueren Zahlen zufolge sind es bis zu 135 Menschen, die den Verlust einer nahestehenden Person erleiden - Partner, Eltern, Geschwister, Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen, Bekannte.

Am 10. September ist Welttag der Suizidprävention. Er wurde erstmals 2003 von der International Association for Suicide Prevention (IASP) und der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufen. Er will nicht nur für einen offenen Umgang mit dem Tabu-Thema Suizid sensibilisieren, sondern auch dafür, dass Suizidprävention beginnen muss, bevor sich eine Situation zu einem Ausnahmezustand zuspitzt.

Bereits jetzt bieten Einrichtungen und Dienste der Caritas vielfältige suizidpräventive Maßnahmen an - von der persönlichen Begleitung vor Ort bis zur anonymen und kostenfreien Online-Beratung. Fachkräfte werden hierzu entsprechend geschult und Angebote vernetzt.

 

Quelle: https://www.caritas.de/presse/pressemeldungen-dcv/caritas-appelliert-an-den-gesetzgeber-mit-suizidpraevention-und-regulierung-der-suizidhilfe-sind-druck-und-aengste-abzuwenden-a5839b0e-5cd6-4ffc-9828-d9f1fee26c47

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Caritas und Diakonie äußern sich anlässlich der Ersten Lesung zum Bundeshaushalt Arbeit und Soziales im Deutschen Bundestag.

Berlin, 08.09.2022, Die angekündigten Mittelkürzungen bei der Förderung von Arbeit und Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen in Höhe von 609 Millionen Euro müssen dringend zurückgenommen werden, appellieren der Deutsche Caritasverband und die Diakonie Deutschland an die Bundestagsabgeordneten. Heute berät der Bundestag in erster Lesung über die Summen, die im Etat des Bundeshaushaltes für Arbeit und Soziales künftig für die Jobcenter bereitgestellt werden.

Mit passgenauen Angeboten die Tür in den ersten Arbeitsmarkt aufstoßen

"Die vom Arbeitsministerium vorgelegte Bürgergeldreform setzt auf die richtige Karte, indem sie die Arbeitsmarktpolitik auf Kompetenzerwerb und langfristige Überwindung von Langzeitarbeitslosigkeit ausrichtet. Bildung, berufsbezogene Qualifizierung und Teilhabeförderung im sozialen Arbeitsmarkt kosten Geld und müssen mit ausreichend Mitteln im Eingliederungstitel hinterlegt werden. Um Menschen, die schon seit mehreren Jahren erwerbslos sind, wirksam mit passgenauen Unterstützungsangeboten die Tür in den ersten Arbeitsmarkt aufzustoßen, braucht es eine auskömmliche Ausstattung des Verwaltungstitels. Der Bundestag muss hier nachbessern", fordert Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa.

Nachhaltige Arbeitsförderung gibt es nicht zum Spartarif

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: "Es darf kein Zurück zu einer Politik der kurzfristigen Maßnahmen geben, die kaum Perspektiven bieten. Eine nachhaltige Arbeitsförderung, zum Beispiel durch Qualifizierungen, die zu einem Berufsabschluss führen, gibt es nicht zum Spartarif. Jobcenter müssen die notwendigen Gelder erhalten, um qualitativ hochwertige, zielgerichtete Förderung anbieten zu können, die den tatsächlichen Bedarfen gerecht wird. Diese Investitionen zahlen sich am Ende aus. Sie helfen dabei, dass Menschen dauerhaft im Arbeitsmarkt ankommen und sich nicht von Job zu Job hangeln müssen."

Bürgergeldreform: Erhöhung des Regelbedarfs auf 500 Euro reicht nicht!

Caritas und Diakonie kritisieren außerdem, dass die durch die Inflation steigenden Kosten von Menschen in Grundsicherung im Haushaltsansatz nicht hinreichend berücksichtigt werden. Die im Zuge der Bürgergeldreform angekündigte Erhöhung des Regelbedarfs auf 500 Euro reicht nicht aus, um den Menschen in dieser Krisenzeit angemessene Teilhabe zu ermöglichen.

Hintergrundinformation:
Der Bundestag befasst sich am 8. September mit dem Einzelplan 11 Arbeit und Soziales, der im Bereich der "Leistungen zur Eingliederung in Arbeit" der Jobcenter, dem sogenannten Eingliederungstitel, eine Reduzierung der Mittel um 609 Millionen Euro im Vergleich zum Bundeshaushalt 2022 vorsieht. Der Haushaltsansatz für "Verwaltungskosten zur Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende", aus dem insbesondere das Jobcenterpersonal finanziert wird, beträgt 5,05 Milliarden Euro und damit 807 Millionen weniger als 2021 tatsächlich ausgegeben wurde.

 

Quelle: https://www.caritas.de/presse/pressemeldungen-dcv/bundestag-muss-kuerzung-bei-der-foerderung-von-langzeitarbeitslosen-zuruecknehmen-ba64a5b4-d2dd-42b3-8629-954c2eac86c1

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Corona-Pandemie und Einkommensknappheit, Krieg in der Ukraine und steigende Energiekosten: Inflation und die damit einhergehende Preissteigerung in allen Bereichen des täglichen Lebens, v.a. aber bei Strom, Öl, Gas und Benzin, setzt Menschen unter Druck, deren finanzielle Lage ohnehin schon angespannt war. Die Situation wird sich in Richtung Herbst nochmals verschärfen und spätestens mit der Nebenkostenabrechnug 2022 wird manch einer an seine Belastungsgrenze kommen: finanziell wie emotional.

Diese Herausforderungen der aktuellen Energiekrise und ihre Auswirkungen für Haushalte gerade mit geringem Einkommen hat den Caritasverband Aschaffenburg und die Diakonie Untermain zu einem gemeinsamen Projekt bewegt: in ökumenischer Kooperation planen die beiden Wohlfahrtsverbände eine Neuauflage des bundesweiten Projektes „Stromspar-Check“ für Stadt und Landkreis Aschaffenburg.

Hausbesuche, Checks und Soforthilfen, die wirken

Das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Projekt soll auch in unserer Region wieder ein Energieberatungs- und Unterstützungsangebot in Haushalten mit geringem Einkommen machen. Die ausgebildeten Stromsparhelfer*innen machen in den besuchten Haushalten zunächst einen Stromspar-Check. Dabei messen sie die Verbrauchswerte von Waschmaschinen, Elektroherden, Kühlschränken, Lampen, Computern, Warmwasserbereitern oder Fernsehgeräten. Danach geben sie qualifizierte Tipps, wie sich der Verbrauch mit einfachen Mitteln senken lässt.
Mit dem Check alleine ist es aber noch nicht vorbei. Mit kostenlosen Sarterpaketen zum Stromsparen werden Soforthilfen eingebaut. Diese können sein LEDs, Thermo- und Hygrometer, Wasserperlatoren, und Wassersparduschköpfe, WC-Stoppgewichte oder schaltbare Steckdosenleisten. An vielen bundesweiten Standorten sind auch Gutscheine zum Austausch eines alten Kühlschranks erhältlich.

Neben des reinen Stromspar-Checks geht es in den Gesprächen vor Ort jedoch auch um andere relevante Themen: Müllvermeidung, Einsparungen beim Heizen, nachhaltigere Lebensstile etc., so dass ganzheitlicher Umweltschutz und Nachhaltigkeit stets im Blick sind. 

Umweltpolitik trifft Sozialpolitik

Doch neben Umweltpolitik hat das Projekt auch die Sozialpolitik im Blick: die Stromsparhelfer*innen sind selbst langzeitarbeitslose Menschen. Hierfür sind die Jobcenter aus Stadt und Landkreis angefragt, inwieweit eine Beschäftigungsförderung nach §16i SGB II möglich ist. Die Stromsparhelfer*innen bekommen eine theoretische und praktische Einweisung durch qualifizierte Trainer der regionalen Energie-Agenturen. Nach einer Einarbeitungsphase gehen sie jeweils in Zweier-Teams vor Ort in die Haushalte.

"Die Schulung langzeitarbeitsloser Menschen stärkt deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt; die Hilfe bei der Senkung der Stromkosten entlastet Haushalte mit geringen Einkommen. Die Möglichkeit mit dem Stromspar-Check einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Vermeidung von Stromsperren gleichermaßen zu leisten, zeichnet dieses einzigartige Projekt aus.” so Eva M.Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes (Quelle: https://www.caritas.de/glossare/stromspar-check)

In den letzten Wochen hat sich in Aschaffenburg eine kleine Arbeitsgruppe zusammengetan. Jobcenter, Stadtbau, Energieversorger, Umweltmanager von Stadt und Landkreis, die Koordinationsstelle des Bundesprojekts, Caritas und Dikaonie. Alle Mitdenker*innen sind sich einig, dass das Projekt Potential hat, Wirksamkeit entfalten und die besondere Zielgruppe erreichen und unterstützen kann.

Solide Ausgangslage schaffen - Finanzierung sicherstellen

Nun gilt es die Rahmenbedingungen zu klären und gerade mit Blick auf die langfristige Finanzierung die Weichen zu stellen. Den Großteil der Personalkosten des Projekts decken die Jobcenter über deren Eingliederungsbudgets (z.B. § 16i SGB II). Bundesfinanzminister Lindner hat jetzt angekündigt, diese Budgets für die Jobcenter in diesem Bereich massiv kürzen zu wollen.

Die bundesweite Förderung des DCV-Projekts „Stromspar-Check“ läuft über das "grüne Wirtschaftsministerium" von Herrn Habeck. Von dort ist zu hören, dass die Förderung bzw. das Projekt zwar verlängert wird, aber nur mit reduzierten Mittel. Das bedeutet, dass es aktuell unklar ist, ob zu den bestehenden 150 Standorten neue Standorte dazu kommen können.

Dennoch ist für uns klar: Diakonie und Caritas wollen den Antrag auf Förderung durch das Bundesprojekt stellen. Gleichzeitig wollen und müssen wir jedoch auch um Unterstützung werben. Jeder Euro, der uns als Spende zufließt, kann das Projekt schneller und gesicherter zum Laufen bringen und so betroffene Haushalte entlasten.

Ihre Spende - unser Versprechen

Sie möchten den Aufbau des Projekt und eine schnelle Umsetzung vorantreiben?
Wir freuen uns über Ihre Spende:

Caritasverband Aschaffenburg
IBAN: DE15 7955 0000 0000 0004 22
BIC: BYLADEM1ASA
Bank: Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau
Verwendungszweck: Stromsparcheck - Energie

Sollte das Projekt für Stadt und Landkreis Aschaffenburg nicht zustande kommen, so werden die Spenden einem "Energiekosten-Soforthilfe-Topf" zugeführt.
Wir erwarten in den nächsten Monaten verstärkt Anfragen von Ratsuchenden, die aufgrund der steigenden Energiekosten in eine Krise geraten werden. Hier können wir durch gepürfte und zielgerichtete Soforthilfen Unterstützung leisten.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Weiterführende Links:

Homepage des Bundesprogramms: https://www.stromspar-check.de/

Online-Check mit Spartipps von "Stecky" https://steckys-spartipps.de/

 

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Vor O(h)rt ist eine ehrenamtlich geführte und vom Caritasverband Aschaffenburg begleitete Sozialberatung. Hilfesuchende erfahren vor Ort eine Anlaufstelle mit einem offenen Ohr. An fünf Standorten im Landkreis Aschaffenburg (Hösbach, Kleinostheim,. Alzenau, Großostheim und Schöllkrippen) sind die Rahmenbedingungen geschaffen und erste Berater*innen ausgebildet. Dennoch wird weitere Unterstützung gesucht!

Der Caritasverband sucht weitere ehrenamtliche Berater*innen als „Erstanlaufstelle“ für Menschen mit Problemen, die beispielsweise durch Arbeitslosigkeit, Unfall, Überschuldung, Krankheit, Behinderung, Scheidung oder anderes verursacht wurden. Können diese nicht vor Ort gelöst werden, erfolgt eine Weiterleitung an hauptamtliche Stellen.

Gesucht werden Menschen jeden Alters mit verschiedenen Interessen und Begabungen, die sich als Berater*innen engagieren möchten (von der ehemaligen Mitarbeiterin im Jobcenter, dem Studenten für Soziale Arbeit bis hin zum pensionierten Versicherungsberater – jede*r ist willkommen!). Besonders in der Region Alzenau - Kahlgrund - Schöllkrippen werden weitere Ehrenamtliche dringend benötigt! 

Um als Berater*in tätig zu werden empfehlen wir eine Teilnahme an den fünf Schulungsblöcken.

Dienstag, 27.09.2022 Vor O(h)rt
Vorstellung des Projektes, Erwartungen, Rahmenbedingungen, etc.

Dienstag, 04.10.2022 Soziale Sicherungssysteme
Grundlagen SGB II, SGB XII und SGB III, Anträge, häufige Anliegen, etc.

Mittwoch, 12.10.2022 Gesprächsführung
Beratungssetting, Beratung gestalten, Gespräche führen, Umgang mit Belastung, etc.

Mittwoch, 19.10.2022 Netzwerkarbeit
Weitervermittlung, weitere Ansprechpartner, Unterstützungssysteme, etc.

Donnerstag, 03.11.2022 Prävention sexualisierter Gewalt
Aufklärung über Missbrauch, Erkennen von Täterstrategien, Hilfemöglichkeiten, etc.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihr Engagement.

 

Ansprechpartnerin:

Melanie Meyer
Projektkoordination
Fachdienst Allgemeine Sozialberatung

Tel. 06021 392 235
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Gerade in Krisenzeiten brauchen die Menschen unsere Dienste

Berlin, 29. August 2022. Viele Menschen fragen sich, ob ihr Einkommen ausreicht, um morgen die Gasrechnung zu zahlen. Ebenso fragen sich die sozialen Einrichtungen, wie sie ihr Angebot in Zeiten rasant steigender Preise aufrechterhalten können. Die Caritas unterstützt den Vorschlag aus dem Strategiepapier für die Klausur der SPD-Bundestagsfraktion, einen Schutzschirm über soziale Dienstleister zu spannen und appelliert an die Koalitionspartner, diesen Ansatz im aktuell diskutierten Entlastungspaket aufzunehmen.

„Angefangen mit der Corona-Pandemie haben uns die vergangenen zwei Jahre gezeigt, wie sehr unser soziales Netz in Krisen gefordert ist – gerade dann brauchen Menschen die Hilfe unserer Beratungsstellen, unserer Kliniken, unserer Pflegeeinrichtungen, unserer Sozialarbeit mehr denn je“, so Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa. „Die Krisenresilienz der sozialen Infrastruktur ist eine der wesentlichen Aufgaben, an denen gute Politik heute gemessen wird.“

Kitas, Pflegeheime, Beratungsstellen müssen sich fragen, wie sie den Betrieb aufrechterhalten

Reha-Kliniken, Pflegeheime und andere soziale Einrichtungen sind weiter durch Corona-Maßnahmen belastet, weil Kosten für Tests und für Schutzausrüstungen und Personalaufwendungen für Hygienemaßnahmen zu Buche schlagen. Mindererlöse entstehen auch immer wieder, etwa wenn Patientinnen und Patienten von Rehakliniken nicht anreisen können, weil sie infiziert sind, oder Therapien abgebrochen werden müssen.
„Nun schießen in Folge der russischen Invasion in der Ukraine die Energie- und Lebensmittelpreise in die Höhe und Kitas, Pflegeheime, Wohngruppen für Jugendlichen, Beratungsstellen müssen sich fragen, wie sie den Betrieb ohne Qualitätseinbußen aufrechterhalten können“, so die Caritas-Präsidentin.

Bestimmungen in allen Sozialgesetzbüchern

„Zu einem Sozialstaat, der diesen Namen verdient, gehören Sozialtransfers für Menschen in Notlagen und eine soziale Rentenversicherung. Aber es braucht ebenso Strukturen und Orte, die die Menschen befähigen und unterstützen: Kitas, Jugendtreffs, Frauenhäuser, ambulante Dienste, die auch in abgelegene Dörfer fahren… sie alle leisten grundlegende Daseinsvorsorge und tragen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Damit sie in der Lage sind, ihre Arbeit zu tun, müssen sie in Krisen abgesichert sein. Es braucht in allen Sozialgesetzbüchern Bestimmungen, um krisenbedingt höhere Kosten geltend machen zu können – einen Schutzschirm ohne Löcher“.

 

Quelle: https://www.caritas.de/presse/pressemeldungen-dcv/caritas-begruesst-spd-idee-eines-schutzschirms-fuer-soziale-einrichtungen-und-dienste-b42840ca-7c85-428c-b8f8-f9fad9e0f1fe

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Berlin, 25. August 2022. Vorrang für Bildung und Weiterbildung – das ist für den Deutschen Caritasverband die Kernbotschaft der Reform des Sozialgesetzbuchs II, die jetzt von der Bundesregierung auf den Weg gebracht wird.

„Die Logik der Hartz-IV-Reform: ´Hauptsache, die Menschen sind in irgendeinem Job`, wird mit dem Bürgergeld-Gesetz aufgegeben. Und das ist gut so. Wir sehen, dass sich die Arbeitswelt unter den Vorzeichen von Digitalisierung und multiplen Krisen dramatisch verändert. Wer Menschen eine nachhaltige Chance für einen Wiedereinstieg aus der Langzeitarbeitslosigkeit ins Erwerbsleben geben will, muss die Arbeitsmarktpolitik auf den Kompetenzerwerb ausrichten. Von den Grundkompetenzen, die fehlen, bis zum qualifizierten Berufsabschluss“, kommentiert Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa die Einführung des Bürgergeldes.

Gegen den Fachkräftemangel in allen Branchen
„Der Bürgergeldansatz, Anreize für sehr verschiedene Weiterbildungswege zu schaffen und auszubauen, ist dringend überfällig. Der Mangel an Fachkräften in allen Branchen, nicht zuletzt in den sozialen Dienstleistungsberufen, macht deutlich: Wir dürfen niemanden zurücklassen. Qualifikation ist das Gebot der Stunde“, so Welskop-Deffaa.

Zwangsverrentung hat Armutsrisiko erhöht
Auch ältere Langzeitarbeitslose dürfen nicht zum alten Eisen geworfen werden. Wer mit 55 Jahren in seinem alten Beruf keine Verwendung mehr hat, soll sich darauf verlassen dürfen, dass die Investition in eine berufliche Neuorientierung lohnt. Welskop-Deffaa: „Wir sehen es als eine echte Zäsur und einen wichtigen Schritt bei der Bekämpfung der Altersarmut, dass mit dem Bürgergeld die Pflicht abgeschafft wird, als Langzeitarbeitslose_r mit 63 Jahren in Rente zu gehen. Die Zwangsverrentung war ein Statistik-Verschönungsprogramm. Und es war mit erheblichen Armutsrisiken verbunden. Jahre der Langzeiterwerbslosigkeit sind per se ein Risiko für die Alterssicherung. Wenn zusätzlich die Pflicht besteht, mit Abschlägen vorzeitig in Rente zu gehen, ist das Ergebnis sehr oft eine Rente in der Nähe des Existenzminimums. Gut, dass jetzt älteren Menschen die Chance gegeben wird, nach einer Weiterbildung noch einmal neu anzufangen.“

Mehr Haushaltsmittel für die Eingliederung in Arbeit
Damit die gesetzlichen Änderungen beim Bürgergeld Wirkung entfalten können, braucht es im nächsten Schritt die nötigen Haushaltsmittel für die Eingliederung in Arbeit. „Qualifizierung, Umschulung und Integration in Arbeit kosten Geld. Das Bürgergeldgesetz braucht eine überzeugende Umsetzung im Bundeshaushalt“, betont Welskop-Deffaa.

Das gelte ebenso für die Weiterentwicklung der Regelbedarfe: „Wir stecken mitten in einer galoppierenden Energiepreissteigerung. Die Inflation zeigt, wie wichtig es ist, sich endlich auf praxisgerechte Anpassungen der Regelbedarfe zu verständigen“, so die Caritas-Präsidentin, die auch die Forderung nach einem Ausbau der kostenlosen Energieberatung durch den Stromspar-Check bekräftigt: „Wir brauchen die Energieberatung nicht nur für Bürgergeldempfänger_innen. Denn: Energiespar-Kompetenzen sind gut für den Klimaschutz und gut gegen Armut.“

Link zur Position: Stellungnahme zum Bürgergeld-Gesetz (caritas.de)

 

Quelle: https://www.caritas.de/presse/pressemeldungen-dcv/ende-der-hartz-iv-logik-buergergeld-bringt-vorrang-fuer-bildung-und-qualifizierung-5a338a0f-eae0-4af3-9d07-165ff70f9254

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Im Jahr 2021 wurden weltweit 140 Humanitäre Helferinnen und Helfer getötet. Im April dieses Jahres starben in Mariupol zwei Mitarbeitende der Caritas. Die Lage in Afghanistan ist und bleibt ein Jahr nach der Machtübernahme durch die Taliban für Helfende unübersichtlich. Anlässlich des Welttages der Humanitären Hilfe am 19. August appelliert Caritas international für einen besseren Schutz der lokalen Kolleginnen und Kollegen.

Freiburg, 16. August 2022. Lokale Helferinnen und Helfer identifizieren sich stark mit den Betroffenen von Katastrophen und sind dadurch enormen psychischen Belastungen ausgesetzt. Das ist die Erkenntnis einer Anfang August veröffentlichten Untersuchung des von Caritas international unterstützten Centre for Humanitarian Action (CHA) in Berlin. Es sei eine Herausforderung, der sich internationale Hilfsorganisationen annehmen werden müssen, schreiben die Autoren. „Diesen Aspekt der Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen müssen wir vor Ort stärker beachten“, sagt Oliver Müller, der Leiter von Caritas international. “Es ist auch eine Erfahrung, die ich gerade auch bei meinem Besuch in der Ukraine gemacht habe. Der Schutz unserer lokalen Mitarbeitenden hat für uns oberste Priorität.“ Die 1.000 Mitarbeitenden der Caritas Ukraine haben mit ihren Hilfsangeboten seit Ausbruch des Krieges vor sechs Monaten mehr als eine Million Menschen erreicht.

„Doch nicht nur in der Ukraine haben wir Kolleginnen und Kollegen, die, obwohl sie selbst von Krisen, Kriegen und Konflikten betroffen sind, dafür sorgen, dass die Hilfen vor Ort ankommen“, sagt Oliver Müller. Er zeigt sich besorgt, dass im Jahr 2021 weltweit 140 Mitarbeitende Humanitärer Hilfsorganisationen - und damit so viele wie seit 2013 nicht mehr - getötet worden sind. „Durch den Krieg in der Ukraine und die Lage in Afghanistan ist zu befürchten, dass die Zahl im kommenden Jahr weiter steigen wird“, sagt Müller weiter. Am gefährlichsten war die Situation für Humanitäre Helfer im Jahr 2021 im Südsudan, wo 29 Helferinnen und Helfer ums Leben gekommen sind.

Caritas international arbeitet in den meisten Projektländern mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Viele Partnerorganisationen sind lokale und nationale Caritasverbände. „Das Rückgrat unserer Hilfen ist das unglaubliche Engagement und die Professionalität unserer lokalen Kolleginnen und Kollegen, die vor Ort für Menschen in Not da sind“, sagt Oliver Müller. „Unsere Partner vor Ort kennen die örtlichen Gegebenheiten, sind verwurzelt mit ihrer Heimat und genießen das Vertrauen der Menschen, da sie oft schon über Jahrzehnte hinweg eine verlässliche Anlaufstelle für Menschen in Not sind.“

Seit 2009 wird jedes Jahr am 19. August der Welttag der Humanitären Hilfe begangen. Es wird an diesem Tag der Humanitären Helfer gedacht, die weltweit im Einsatz für Menschen in Not ihr Leben ließen.

Dr. Oliver Müller, Leiter von Caritas international, steht für Interviews zur Verfügung. (https://www.caritas-international.de/)

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Wenn man aus einem fremden Land in Deutschland/Aschaffenburg ankommt, sind geflüchtete Menschen oft vor viele Aufgaben und Probleme gestellt. Geflüchteten aus der Ukraine in Stadt und Landkreis Aschaffenburg ein gelingendes Ankommen und eine gute Integration zu ermöglichen - das ist gleich das Ziel von drei Projekten, in die der Caritasverband Aschaffenburg derzeit eingebunden ist. Jeweils mit unterschiedlicher Zielgruppe des Projektes möchte man so einen großen Querschnitt der Ankommenden erreichen. 

 

Gut Ankommen in Aschaffenburg

Grundsätzlich soll Personen aus der Ukraine geholfen werden, damit ihnen die Ankunft in Aschaffenburg und Umgebung nach ihrer Flucht etwas leichter fällt. Mit dem Projekt "Gut Ankommen in Aschaffenburg" gewährleistet der Caritasverband Aschaffenburg die Begleitung von Ehrenamtlichen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Durch Schulungen werden Ehrenamtlichentandems ausgebildet, die wiederrum geflüchtete Familien begleiten (z.B. Sprachvermittlung, Hilfe bei Antragstellung, Behördengänge, Integration in den Sozialraum, Vereinsanmeldung etc.). Besonders im Blick sind uns hierbei Menschen mit Behinderungen sowie Kinder und Jugendliche.
Das Projekt wird gefördert durch die Aktion Mensch.
Hier finden Sie weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten

 

супровід - Begleitung von Wohnungsgeber*innen

супровід heißt übersetzt Begleitung. Diese Begleitung richtet sich in diesem Projekt an Menschen, die Geflüchteten aus der Ukraine privaten Wohnraum zur Verfügung gestellt haben. 
Oftmals kommen Ehrenamtliche bzw. Privatpersonen, die eine Unterkunft bieten, an ihre Grenzen. Manch einer, der dachte mit der bloßen Zurverfügungstellung von Wohnraum sei es getan, kommt eventuell an den Punkt, an dem es in der Hausgemeinschaft "Reibungen gibt". Es "passt" evtl. doch nicht oder man merkt, dass es viel tiefgreifendere Begleitung der Geflüchteten bedarf (z.B. emotionales Auffangen, Traumabewältigung, etc.).
Unser Projekt möchte hier eine Anlaufstelle bieten. In Telefonsprechstunden oder in regelmäßigen Treffen – als eine Art Supervisionstreffen – können Wohnungsgeber*innen mit anderen Menschen, die ebenfalls privat Wohnraum zur Verfügung gestellt haben, in Kontakt kommen, sich austauschen und voneinander und miteinander lernen.
Das Projekt wird gefördert durch die UNO Flüchtlingshilfe.
HIER finden Sie weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten.

 

Berufsorientierung für geflüchtete Frauen aus der Ukraine

Der Sozialdienst kath. Frauen e.V. Aschaffenburg führt in Kooperation mit der Caritas Sozialstation St. Elisabeth e.V. - Aschaffenburg und dem Seniorenwohnstift St. Elisabeth Aschaffenburg ein Projekt zur Berufsorientierung für geflüchtete Frauen aus der Ukraine durch.
Im Fokus des Projektes steht ein berufliches Coaching für geflüchtete Frauen aus der Ukraine, das sich auf den Erwerb der Sprache, die Eingliederung in ihrem erlernten Beruf in der Pflege, der Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt oder aber auch auf ein Studium bezieht. Alle Maßnahmen zur beruflichen Integration können jeweils in Vollzeit oder in Teilzeit wahrgenommen werden.
Das Projekt wird vom Deutschen Caritasverband e.V. gefördert.
Hier finden Sie weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten.

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Aschaffenburg, 11. August 2022

Marco Maier verlässt den Caritasverband Aschaffenburg – Stadt und Landkreis e.V. zum 30.11.2022. Der Vorstand für den Bereich Altenhilfe und Leiter des Senioren-Wohnstifts St. Elisabeth möchte sich ab 1.12.2022 einer neuen beruflichen Herausforderung stellen. Die Trennung erfolgt in bestem beiderseitigen Einvernehmen.

„Wir bedauern Marco Maiers Schritt sehr“, sagt Dr. Ulrich Graser, Vorsitzender des Aschaffenburger Caritasrats. „Marco Maier hat das Senioren-Wohnstift St. Elisabeth geprägt wie kein Wohnstiftsleiter vor ihm. In über 16 Jahren baute er das Wohnstift mit großer Beharrlichkeit zur ersten Adresse für pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren in Aschaffenburg aus. Als Vorstand der Caritas Aschaffenburg setzte er sich leidenschaftlich und konsequent für die Altenpflege ein und engagierte sich in wichtigen bundesweiten und regionalen Gremien.“

Christopher Franz, Vorstandskollege in der Caritas Aschaffenburg, ergänzt: „Marco Maier hinterlässt im Caritasverband eine große Lücke – fachlich und menschlich. Wir arbeiten seit zwei Jahren sehr eng und vertrauensvoll im Vorstandsteam zusammen. In dieser Zeit habe ich seine Expertise für Pflegethemen, seine zupackende Art und seine Führungspersönlichkeit sehr schätzen gelernt.“

Caritasrat und Vorstand befassen sich in den nächsten Wochen intensiv mit Marco Maiers Nachfolge. Eine entsprechende Information folgt.

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Die Psychosoziale Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes Aschaffenburg bietet ab sofort in ihrer Beratungsstelle und in der JVA Aschaffenburg Naloxonschulungen an. Jeder Mensch, der an einer Überdosis stirbt macht, uns betroffen. Wir möchten helfen, dass es weniger Tote gibt. Deshalb beteiligt sich die PSB am Projekt Take-Home-Naloxon.

Nasenspray als Gegenmittel zu Opiaten

Naloxon ist ein Opiatantagonist. Bei einer Opiatüberdosierung wird die Atmung des Betroffenen langsamer und kann auch komplett aussetzen. Naloxon beschleunigt die Aufwachphase bei einer Atemdepression bzw. hebt die Atemdepression auf. Mit Naloxon ist es demnach möglich, eine lebensbedrohende Opiatüberdosis zu überwinden.

Auf der Website der Psychosozialen Suchtberatungsstelle finden Sie Informationen zu Terminen und Umfang der Schulungen:

https://www.suchtberatung-aschaffenburg.de/angebot/naloxon-training

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