Caritas Aschaffenburg

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100 Jahre Caritas - das heißt 100 Jahre gelebte Nächstenliebe. Im Jahr 2020 wird der Caritasverband Aschaffenburg Stadt und Landkreis e.V. 100 Jahre alt und anstelle großer Feierlichkeiten, einer neuen Chronik und mehr, hat man sich auf die Erfüllung von Herzenswünschen konzentriert. Die Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau unterstützt die „Aktion Herzenswunsch“ im Rahmen der Jubiläumsaktivitäten.

Vom ferngesteuerten Flugzeug, über die Jahresmitgliedschaft im Fitnessstudio, die Einführung in die Bedienung eines Smartphones bis hin zum Familienausflug in den Freizeitpark: so vielfältig waren die Wünsche der Klientinnen und Klienten, die im Rahmen der „Aktion Herzenswunsch“ eingereicht wurden. Finanzielle Engpässe waren oftmals ein Grund. Auch wurde im Beratungskontext erkannt, dass manche Herzenswünsche eine förderliche und Persönlichkeits- wie Familienstärkende Intervention darstellen. Andere Wünsche waren wiederum einfach nur Herzensangelegenheiten. Covidbedingt musste das Projekt zunächst etwas ruhen, doch im Herbst 2020 sollen die Wünsche nun erfüllt werden. Gemeinsam mit den Beratenden und Mitarbeitenden des Caritasverbandes werden die Klienten an die Hand genommen und eine Realisierung der Wünsche organisiert.

Die Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau zeigt hier Herz und so übergab Jürgen Schäfer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, offiziell als Geburtstagsgeschenk für den Caritasverband eine Spende in Höhe von 5.000 € an den Vorstand des Caritasverbandes, Christopher Franz und Marco Maier.

Neben der Aktion „Herzenswunsch“ wird es im Rahmen der Feierlichkeiten noch einen Vortrag unter dem Titel „Kirche am Flughafen - was soll das?“ im Saal des Martinushauses geben. Pater Hein Goldkuhle SAC referiert am 01. Oktober 2020 um 19.30 Uhr über seine Arbeit als Flughafenseelsorger am Flughafen Frankfurt am Main.

 

Primavera24: Video und Radiobeitrag

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Ein Aktionstag mit Arbeits- und Sozialberatung fand am Freitag 25.09.2020 auf dem Schlossplatz Aschaffenburg statt. Auf einer Art "Markt der Möglichkeiten" waren 17 Beratungsstände verschiedener Kooperationspartner aufgebaut und über 20 verschiedene Beratungsthemen wurden abgedeckt. Bayernweit sicherlich ein Novum und einmalig, was der DGB hier auf die Beine gestellt hatte. Der Caritasverband Aschaffenburg war mit dem Allgemeinen Sozialen Beratungsdienst und der EUTB (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) vertreten.

Viele Menschen sind in diesen herausfordernden Zeiten verunsichert und geraten in Schieflage. Welche Rechte habe ich, welche Beratungsangebote im Bereich Arbeit und Soziales gibt es in der Region, an wen kann ich mich vertrauensvoll wenden, welche  Unterstützungen und welche Fördermöglichkeiten der beruflichen Weiterbildung gibt es?

So wurden kostenfreie Erstberatungen in den Themenbereichen Arbeitswelt, Sozial- und Mietberatung, Rente, Berufsstart/Jugend und Berufliche Weiterbildung angeboten.

Auf Initiative des DGB wurde in Kooperation mit der Stadt Aschaffenburg, der Agentur für Arbeit, der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern, dem Deutschen Mieterbund, der SQG Strukturwandel und Qualifizierung GmbH, der Diakonie und dem Caritasverband dieser Tag der Arbeits- und Sozialberatung organisiert.

Weitere Informationen auch unter https://unterfranken.dgb.de/

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Neues Leitungsteam für die Caritas:
„Sei gut, Mensch“ – das ist das Jahresmotto des katholischen Hilfswerkes Caritas. In diesem Jahr soll besonders in den Blick genommen werden, wie wichtig es ist, dass sich Menschen für ihre Nächsten engagieren – und so zu Gutmenschen werden. Genau das tun nämlich auch die Menschen, die sich bei der Caritas ehren- oder hauptamtlich engagieren. Und sie tun es in vielen Bereichen – von der Arbeit in den Kindergärten über die Beratungsstellen, die Flüchtlingshilfe oder die Pflegeeinrichtungen. In der Region Aschaffenburg hat es in der Leitung des Verbandes einen Wechsel gegeben: Marco Maier und Christopher Franz haben die Verantwortung für all diese guten Menschen und ihre Arbeit übernommen. Burkard Vogt wollte von ihnen wissen, wie sich das nach den ersten 100 Tagen anfühlt.

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Nachdem es im Sommer zu einer kurzen Pause gekommen war, steht das Aschaffenburger Gabenregal Hilfebedürftigen wieder zur Verfügung. Im Hof zwischen Agatha-Kirche und Martinushaus (vor der Katakombe, am überdachteen Fahrradständer), können Kleidung und auch kleine und ausgewählte Artikel an Hausrat bzw. Pflegeprodukten rund um die Uhr abgeholt werden.

Die aktuellen Hygienebestimmung im Zuge der Corona-Pandemie und damit einhergehende Einschränkungen der Besucheranzahl in der Kleiderkammer, hatten ein erneutes Aktivwerden gefordert. Auch mit Blick in Richtung Herbst und Winter ist hiermit eine niederschwellige und unbürokratische Hilfe für Obdachlose geboten. So können auch Schlafsäcke und warme Kleidung (je nach Spendenaufkommen) bereitgestellt werden.

Einzige Neuerung zum Projektstart im Frühjahr 2020:
die Kleiderkammer der Caritas nimmt zentral alle Spenden entgegen, sortiert und bestückt das Regal und sorgt gemeinsam mit den anderen Akteuren für einen reibungslosen Ablauf und Ordnung am Regal. Caritasverband Aschaffenburg, Katakombe und Martinushaus arbeiten hier zusammen.
Die Öffnungszeiten der Kleiderkammer bzw. die Annahmezeiten für Kleiderspenden finden Sie hier.

Gabenregal 2020 Web

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Wertschätzung für Ehrenamtliche:

Neuer Fortbildungskalender für das soziale Ehrenamt

Für 2020 und 2021 haben der Fachdienst Gemeindecaritas und die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement des Landkreises Aschaffenburg wieder acht Fortbildungen für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zu einem neuen Fortbildungskalender zusammengetragen.
Da wegen der Corona-Krise mehrere Angebote aus dem letzten Kalender ausfallen mussten, werden diese im neuen Fortbildungskalender nachgeholt.

Der Fortbildungskalender ist eine Kooperation von Fachdienst Gemeindecaritas und Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement des Landkreises und wird bereits seit 2009 aufgelegt. Die Angebote sollen den Freiwilligen Hilfestellungen im sozialen Ehrenamt an die Hand geben. Darüber hinaus werden auch gesellschaftlich relevante Themen aufgegriffen.

Die Veranstaltungen sind kostenlos und stehen auch anderen Interessierten offen.
Vorherige Anmeldung ist bei allen Angeboten erforderlich.

Wir danken allen Freiwilligen im sozialen Ehrenamt für ihr Engagement und wünschen weiterhin viel Freude an ihrer Tätigkeit!

Den Fortbildungskalender gibt es hier zum Download: pdfFortbildungskalender_2020_2021_Gemeindecaritas_LK.pdf

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Der Flughafen Frankfurt sieht jeden Tag das Kommen und Gehen unzähliger Reisender, die irgendwohin auf der Welt unterwegs sind.
Hier arbeiten aber auch Menschen in ganz unterschiedlichen Berufen. Menschen ohne festen Wohnsitz leben dauerhaft oder vorübergehend im Flughafen. Und immer wieder werden von hier aus auch Flüchtlinge und Asylsuchende abgeschoben. Die Flughafenseelsorge versucht, für alle da zu sein und zu helfen, wo es geht - gemäß dem Motto: " Wir halten den Himmel offen!".

Referieren wird am 01.10.2020 Pater Heinz Goldkuhle SAC (Leiter der Flughafenseelsorge am Frankfurter Flughafen: http://www.flughafenseelsorge.de/en/team/main-team/) unter dem Titel "Kirche am Flughafen - was soll das?".
Der Eintritt ist frei, Veranstaltungsbeginn ist um 19.30 Uhr im Saal des Martinushauses (Treibgasse 26, 638739 Aschaffenburg)
Die Veranstaltung ist eine Koopration mit dem Martinusforum.

Informationen zum Veranstaltungsort und zum bestehenden Hygienekonzept finden Sie unter: https://martinushaus.de/

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Die Träger der Wohnungslosenhilfe machen sich vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie große Sorgen um den Herbst und den Winter. Sie befürchten einen Anstieg der Wohnungslosigkeit und haben Sorge, dass die Angebote für wohnungslose Menschen wegen Abstandsregeln und Platzmangel nicht ausreichen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen fordern der Deutsche Caritasverband und die Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (KAG W) die Politik zum Tag der Wohnungslosen am 11. September eindringlich dazu auf, einerseits die Wohnungslosenhilfe zu unterstützen und andererseits die Wohnungslosigkeit mit Entschiedenheit zu bekämpfen – seit Jahren passiert hier zu wenig. 

Über eine halbe Million Menschen sind in Deutschland ohne dauerhafte eigene Wohnung. Es ist zu befürchten, dass diese Zahl vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise ansteigt. Für nicht wenige Haushalte, bei denen zum Beispiel Kurzarbeit ansteht oder der Job bedroht ist, ist die Zahlung der Miete ein Kraftakt oder gar unmöglich geworden. 

Kampf gegen Wohnungsnot dringender denn je

Gleichzeitig erschwert Corona die Arbeit der Einrichtungen, die wohnungslose Menschen betreuen: Die Unterkünfte und Aufenthaltsorte können wegen Sicherheitsabständen und Hygieneregeln ihre Aufnahmekapazitäten nicht voll ausnutzen und nicht alle Angebote, zum Beispiel der medizinischen Versorgung, können wie gewohnt stattfinden.
„Wohnen ist ein Grundrecht. Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit sind zentrale gesellschaftliche Probleme, gegen welche die Politik nicht entschieden genug eingreift“, so Caritas-Präsident Peter Neher. „Unsere langjährigen Forderungen, zum Beispiel einer sozialen Bindung von 30 Prozent aller Neubauwohnungen, bekommen dieses Jahr durch Corona und die Wirtschaftskrise eine neue Dringlichkeit.“

„Zugleich müssen der Wohnungslosenhilfe ganz akut mehr Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Die Einrichtungen brauchen eine finanzielle Absicherung und vor allem zusätzliche Räume, um in der kalten Jahreszeit den Menschen ohne Wohnung ein Dach über dem Kopf anbieten zu können – für die Nacht, aber auch zumindest für einige Stunden am Tag,“ so Ulrike Kostka, Direktorin des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin und Vorsitzende der KAG W.

Mathilde Langendorf (DCV) https://www.caritas-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/einrichtungen-der-wohnungslosenhilfe-sehen-herbst-mit-grosser-sorge-entgegen/

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Die Psychosoziale Beratungsstelle für Suchtprobleme (PSB) erweitert ihr Angebot für Menschen aus der Region Alzenau/Kahlgrund. Ab sofort können Menschen aus dieser Region Termine im Beratungszentrum Alzenau wahrnehmen.
Voraussetzung dazu ist eine telefonische Terminvereinbarung in unserem Hauptsitz in Aschaffenburg unter 06021 -392 280.
„Für einige unserer Klienten ist die Fahrt nach Aschaffenburg eine zeitliche und finanzielle Herausforderung. Suchtkranke Menschen sind nicht selten an der Teilhabe am Leben benachteiligt. Wir wollen mit diesem Angebot den Zugang zur Suchtberatung weiter erleichtern. Je früher missbräuchlicher Konsum oder missbräuchliche Verhaltensweisen angegangen werden können, desto weniger besteht die Gefahr einer Chronifizierung und damit einer Abhängigkeitserkrankung“, so Daniel Elsässer, der Leiter Suchtberatungsstelle.
Die Angebote der Suchtberatung finden Sie hier: pdfFlyerPSB2020.pdf

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In der Zeit vom 14. September bis 04. Oktober 2020 beteiligt sich die Stadt Aschaffenburg an der jährlich stattfindenden Aktion "Stadtradeln". In diesem Aktionszeitraum gilt es, ein Zeichen für den Umweltschutz zu setzen, für mehr Lebensqualität in der Kommune einzutreten und eben so gut es geht das Fahrrad als Alternative zum PKW zu nutzen. Ob beim Einkauf, dem Familienausflug, der sportlichen Abendrunde oder auch bei Fahrten zur Arbeit: jeder Kilometer zählt!

Bis zum Aktionstart kann man sich über das Onlineportal von Stadtradeln in seiner Kommune einem Team zuordnen. Der Caritasverband Aschaffenburg ist Teil des Teams Martinushaus, und jede*r Mitarbeiter*in und jeder freiwillige Supporter (Ehrenamtliche, Klienten, Freunde und Gönner) können sich dem Team anschließen. Im Aktionszeitraum werden dann die gefahrenen Kilometer im Online-Portal dokumentiert. Die Anmeldung ist ganz simpel und schnell erledigt. Hierfür kann man einfach dem beigefügten Link folgen! Teilnehmende der vergangenen Jahre können ihren bestehenden Zugang reaktivieren, neue Teilnehmende müssen sich registrieren.
https://www.stadtradeln.de/index.php?&id=171&team_preselect=438163 (bei der Teamwahl das vorhandene Team "Martinushaus" wählen!)
In die Pedale treten - für den Umweltschutz eintreten: unterstützen Sie uns!

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Not sehen und handeln – spontane Hilfe – Vernetzung – Nachhaltigkeit

Mit dem Lockdown und den Einschränkungen im Frühjahr 2020 im Zuge der Corona-Pandemie wurden auch die Beratungsangebote des Caritasverbandes Aschaffenburg vor eine große Herausforderung gestellt. Persönliche Kontakte und Beratungstermine konnten vorerst nicht durchgeführt werden. Es war jedoch von Anfang an klar, dass gerade die Menschen, die nicht im Mittelpunkt gesellschaftlicher Anerkennung stehen und Hilfe suchen, weiterhin - oder gerade jetzt - umfassende Unterstützung benötigen. Im Allgemeinen Sozialen Beratungsdienst (ASBD) gehen täglich zahlreiche Anfragen zu verschiedensten Themen ein: Unterstützung bei der Antragsstellung und Weiterbewilligung von Sozialleistungen, Hilfe bei drohender Wohnungslosigkeit, Bitten nach finanzieller Hilfe, Beratung bei gesundheitlichen und psychischen Problemen, die Weitervermittlung an weitere Fachdienste und Einrichtungen oder einfach nur die Suche nach "einem offenen Ohr".

In telefonischem Kontakt, im Freien und an der Eingangstüre und dann auch wieder unter Einhaltung eines erarbeiteten Hygienekonzeptes konnte Beratung in den Räumlichkeiten weiter angeboten werden. Es galt dann, "Rettungsring" in dieser besonderen Zeit zu sein. Dokumente und Anträge wurden mit und für die Klienten ausgefüllt und weitergeleitet und es gilt bis heute, die unter normalen Umständen angebotene Offene Sprechstunde zu kompensieren und auf Einzeltermine zu planen, um alle Hilfegesuche zu betreuen. Auch in der Kurberatungsstelle war man vor Herausforderungen gestellt. Karin Lorenz musste bewilligte und nun durch die Kliniken und Kurhäuser abgesagten Kuren verschieben und entsprechend umplanen.

Burkhard Oberle, Sozialpädagoge und Berater im ASBD, hatte in dieser Zeit mit seinen Kolleg*innen alle Hände voll zu tun. In drei Beispielen beschreibt er hier seine Erfahrungen und wie Allgemeine Sozialberatung in Zeiten des Lockdowns dennoch die Zielgruppe erreicht und Hilfe geboten werden konnte.

Schnelle Hilfe für Flüchtlingsfamilie

Im März, zu Beginn des Corona-Lockdowns rief mich Frau A. an, eine junge Frau aus Afghanistan, die mit ihren Eltern und Geschwistern gerade aus Sachsen-Anhalt in den Landkreis Aschaffenburg gezogen war. In der neu bezogenen Wohnung gab es so gut wie keine Möbel. Die Familie selbst hatte auch nichts. Die Familie schlief auf dem Fußboden. Ich versprach, zu schauen, was möglich ist und mich wieder zu melden.

Von der Leiterin der Kleiderkammer erfuhr ich, dass erst vor kurzem eine Firma mehrere „Topper“, also Matratzen, die auf vorhandene Matratzen aufgelegt werden, gespendet hatte. Das Format hatte sich wohl als unverkäuflich erwiesen.

Ich packte die Matratzen in den Caddy, legte noch Bettwäsche, Decken, Handtücher und Haushaltsartikel dazu und rief Frau A. an um einen Termin zu vereinbaren.

Ich fuhr dann zur Familie A., lud alles im Hof ab und sprach kurz mit Frau A., die oben an der Treppe stand, dass sie sich wieder melden soll, falls sie Unterstützung braucht.

Als Nächstes schickte ich dem Gemeindereferenten der katholischen Pfarrei eine E-Mail und bat ihn, mal bei Familie A. nachzufragen, ob noch weitere Unterstützung erforderlich sei. In der Folge half man der Familie, wo es nötig war. Die beiden Eltern konnten später über die Ehrenamtspauschale kleine Arbeiten in der Pfarrei übernehmen. 

Finanzielle Hilfe für Alleinerziehende

Im April erhielt ich einen Anruf von der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit der Diakonie. Eine junge Frau mit drei kleinen Kindern, gerade mit dem vierten Kind schwanger, war von ihrem Mann verlassen worden. Das Konto ihres Mannes war aufgelöst worden, sie hatte kein Geld mehr und saß nun in einer Landkreisgemeinde fest. Notdürftig wurde sie von den Nachbarn unterstützt.

Über einen Nothilfefonds der Diakonie konnte eine finanzielle Unterstützung organisiert werden. Auch der Caritasverband sagte Mittel zu. Problem war nun, der Frau das Geld zukommen zu lassen. Ein eigenes Konto besaß sie nicht, Geld für eine Fahrkarte war nicht vorhanden. Da es für die Mitarbeitenden der Diakonie offensichtlich schwierig war, eine Fahrt in die Landkreisgemeinde zu organisieren, sagt ich spontan zu, das Geld persönlich zu überbringen.

Ich fuhr also zu der jungen Frau, um sie herum drei wuselnde Kinder, die glücklich das Geld in Empfang nahm. In der Folge übernahm die Migrationsberatung der Diakonie die weitere Betreuung der Familie.

Beratung unserer Klienten

Im Corona-Lockdown bot der ASBD zwar keine direkte persönliche Beratung an. Wir waren aber immer erreichbar, niemand wurde abgewiesen. Klienten konnten uns anrufen und konnten Unterlagen in den Briefkasten werfen. Wir haben auch Unterlagen persönlich an der Eingangstüre angenommen und – unter Wahrung einer gewissen Distanz – kurz mit den Klienten gesprochen. Am Telefon haben wir zahlreiche Anträge ausgefüllt, was teilweise sehr anstrengend war, oder Bescheide und andere offizielle Schreiben erklärt und besprochen. Zu einer schwerkranken Klientin wurde regelmäßiger telefonischer Kontakt gehalten.

 

Der ASBD als Rettungsring, Erstanlaufstelle und schnelle Hilfe in Notlagen ist auch immer auf Unterstützung angewiesen.
Wer die Arbeit der Caritas in diesem Feld unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://caritas-aschaffenburg.de/sie-helfen-uns/spenden

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Viele Menschen sind in diesen herausfordernden Zeiten verunsichert, für 70.000 Beschäftigte ist Kurzarbeit angemeldet, Arbeitslosigkeit steigt und viele geraten in eine Schieflage. Zudem stehen im Herbst u.a. im öffentlichen Dienst Tarifrunden an.
Daher organisiert der DGB zusammen mit seinen 8 Mitgliedsgewerkschaften IG Metall, Ver.di, IGBCE, EVG, IGBAU, NGG, GdP und GEW am Dienstag 22.9. ab 15 Uhr eine Kundgebung auf dem Schloßplatz. Auf der Kundgebung werden die Lage von Beschäftigung in den Betrieben und die laufenden Tarifauseinandersetzungen thematisiert.

Drei Tage später am 25.9. wird auf Initiative des DGB in Kooperation mit der Stadt Aschaffenburg, der Agentur für Arbeit, der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern, dem Deutschen Mieterbund, der SQG Strukturwandel und Qualifizierung GmbH, der Diakonie und der Caritas von 14-18 Uhr ein Tag der Beratung organisiert. Es werden kostenfreie Erstberatungen im 30 Minuten Takt auf folgenden vier Themenfeldern angeboten:
1. Arbeitswelt
2. Soziales
3. Ausbildung
4. Berufliche Weiterbildung

Es soll auf dem Aktionstag deutlich gemacht werden, an wen sich Menschen in verschiedenen Lebenslagen wenden können und wo sie Beratung und Unterstützung erhalten können.

Für den Caritasverband Aschaffenburg ist der Allgemeine Soziale Beratungsdienst vor Ort. 

Wir beraten Sie

  • wenn Sie sich in einer schwierigen Situation befinden und nach Lösungen suchen.
  • wenn Sie Informationen über Ihnen zustehende staatliche Sozialleistungen suchen,
    B. Arbeitslosengeld II / Hartz IV, Sozialhilfe oder Wohngeld.
  • wenn Sie von Arbeitslosigkeit oder Wohnungslosigkeit bedroht sind.
    wenn Sie Hilfe und Beistand bei Behördengängen oder bei der Durchsetzung von Rechtsansprüchen benötigen.
  • wenn Sie gesundheitliche oder seelische Probleme haben.
  • wenn Sie Informationen zu speziellen Einrichtungen, Fachdiensten oder Selbsthilfegruppen suchen.


Wie für alle Beratungsdienste und Angebote an diesem Tag ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.
Diese richten Sie bitte telefonisch an 06021/392 201 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hinweis: für den Aktionstag gibt es ein eigenes Hygienekonzept. Bitte erscheinen Sie pünktlich zu Ihrem Termin und bringen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung mit. Weitere Hygienehinweise sind vor Ort ausgehängt.
Weieter Informationen zum Aktionstag finden Sie auch unter: https://unterfranken.dgb.de

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Die Kleiderkammer des Caritasverbandes Aschaffenburg ist in der Zeit vom 01. - 30.08.2020 geschlossen.
Eine Kleiderausgabe wie auch die Annahme von Kleiderspenden ist in dieser Zeit nicht möglich!
Ab dem 31.08.2020 ist die Kleiderkammer wieder zu gewohnten Zeiten geöffnet.

 

Die Kleiderkammer ist für alle Menschen offen, die mit einem begrenzten finanziellen Budget haushalten müssen. Zu den Öffnungszeiten der Kleiderkammer können Sie sich Ihre Kleidung selbst auswählen. Für jedes Kleidungsstück bezahlen Sie nur eine geringe Schutzgebühr, mittellose Menschen erhalten due Bekleidung kostenlos. Weitere Informationen zur Kleiderkammer gibt es hier.

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