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Infos

An dieser Stelle finden Sie Informationen über unsere speziellen Gruppenangebote, unseren Flyer über die Arbeit der Beratungsstelle und andere Materialien zum Downloaden und Formulare zur Beantragung einer medizinischen Rehabilitation.

Außerdem informieren wir Sie auf dieser Seite über unsere Arbeitsformen.

Informationen für Studierende, die ein Praktikum bei uns machen möchten, finden Sie weiter unten.


Downloads

Alle Informationen sind pdf-Dateien, die Sie downloaden und ausdrucken können.

Flyer, Adresslisten und Verzeichnisse

Verschiedene Fragebögen, Selbstbeobachtungsinstrumente und Hinweise


Formulare, Formulare

Zur Beantragung einer medizinischen Rehabilitation - ambulant oder stationär - bei einer Suchterkrankung bei der Deutschen Rentenversicherung sind verschiedene Unterlagen notwendig. Hierzu gehören

Alle Unterlagen können Sie aber auch hier bei uns in der Beratungsstelle erhalten.

Die ärztlichen Unterlagen finden Sie hier in Form von ausfüllbaren pdf-Dateien. Die Dateien beziehen sich auf die Deutsche Rentenversicherung Bund (früher BfA)"funktionieren" aber auch bei der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern (früher LVA).

Wenn der Arzt den Befundbericht ausgefüllt ausdruckt und Ihnen mitgibt, werden wir diesen zusammen mit Ihrem Antrag auf Rehabilitation und den anderen Unterlagen als komplettes Paket an die richtige Stelle weiter leiten. Dies hat sich im Hinblick auf einen schnellen und reibungslosen Ablauf des Genehmigungsverfahrens sehr bewährt.

Hier die Links zum Download der Unterlagen:

Eine Liste der von der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern anerkannten Rehakliniken (mit Adresse, Webseite, Indikationsbereich usw.) können Sie sich hier anschauen.


Wissenswertes zu unserer Arbeitsform

Sie haben sich zu einem Gespräch in der Beratungsstelle angemeldet. Wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Psychosozialen Beratungsstelle möchten diese Gelegenheit nutzen, um Sie auf diesem Wege schon im Voraus über unsere Arbeitsweise zu informieren.

In den nunmehr 35 Jahren, in denen wir in der Beratung und Behandlung von Suchtproblemen tätig sind, haben wir - neben einer ständigen Weiterqualifizierung - eine Vielzahl von Erfahrungen in den Beratungs- und Behandlungsgesprächen gemacht.

Die Arbeitsweise, die sich in unserer Erfahrung als die hilfreichste erwiesen hat, möchten wir Ihnen hier kurz beschreiben, damit Sie sich ein klares Bild davon machen können.

Ausgangspunkt und Gegenstand einer Zusammenarbeit zwischen Ihnen und uns wird die Klärung dessen sein, was Sie sich durch den Kontakt erwarten, welche Ziele Sie haben oder wer vielleicht außer Ihnen selbst welche Interessen an diesem Kontakt hat. Wir sind überzeugt, dass es nur in Zusammenarbeit mit Ihnen und in Übereinstimmung mit Ihren Bedürfnissen gelingen wird, Lösungen zu erarbeiten.

Probleme lassen sich nicht mit dem gleichen Denken lösen, mit dem sie entstanden sind. (Einstein)

Weit verbreitet und zwar sowohl unter Beratern, Therapeuten als auch auf Seiten von Klienten oder Patienten ist die Auffassung, nur die intensive Beschäftigung mit den Problemen (aus) der Vergangenheit könne eine Verbesserung bewirken. Diese Erwartung ist verständlich, aber häufig nicht wirklich nützlich, denn sie trägt eher dazu bei, dass Probleme sich verfestigen als sich aufzulösen.

Zusätzlich wird durch eine einseitig problemorientierte Betrachtung, Ihnen und uns der Blick dafür verstellt, auch andere, hilfreichere Erfahrungen und vielleicht schon im Ansatz vorhandene Problemlösungen zu berücksichtigen und Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.

Weiterhin kann diese Haltung dazu führen, das Missverständnis zu entwickeln, es gehe in den Gesprächen darum, Schuldige und Opfer zu suchen. Auch dieses Auffassung hat nach unserer Erfahrung eher ungünstige Effekte auf den Kontakt zu Ihren eigenen Lösungsmöglichkeiten und Fähigkeiten.

Jede Ausnahme zeigt die Möglichkeit einer neuen Regel an.

Unsere Erfahrungen aus den Gesprächen zeigen immer wieder: Wesentlich hilfreicher und zieldienlicher ist es, wenn neben der oft durchaus wichtigen Beleuchtung der Problemzusammenhänge zumindest gleichrangig auch ein Verständnis oder Bild davon entwickelt werden kann, welche Erfahrungen Sie mit den Situationen haben, in denen es Ihnen z.B. einmal besser ging oder geht, in denen Sie weniger Probleme haben oder hatten.

Aus dem Vergleich dieser unterschiedlichen Situationen lassen sich meist sehr wichtige Informationen darüber ableiten, was auch für die Zukunft hilfreich sein kann und wo Ihre Ressourcen für die angestrebten Veränderungen liegen.

Oft fehlt ganz einfach der Blick und das Bewusstsein für diese Informationen, so dass es nicht möglich ist, davon zu profitieren.

Kooperation ist die Basis der Zusammenarbeit mit Ihnen.

Wir werden also in der Zusammenarbeit mit Ihnen eine ausgewogene Beleuchtung der verschiedenen Seiten Ihrer Erfahrungen anbieten und mit Ihnen zusammen entwickeln, was die hilfreichsten und stimmigsten Schritte zu einer für Sie passenden Lösung sein können.

Dabei sind uns gerade Ihre eigenen Zielvorstellungen und Erfahrungen am wichtigsten, denn letztendlich kann jeder Mensch nur selbst wissen, was die stimmigste Entwicklung für sie oder ihn wäre. Für die genaue Prüfung, ob auch das Richtige und Stimmige in unserer Zusammenarbeit entwickelt wird und was jeweils die nächsten kleinen hilfreichen Schritte in Ihrem Leben dafür wären, sind letztlich immer Sie selbst die eigentlichen ExpertInnen. Dies gilt auch für das jeweils richtige Tempo und die Intensität der Entwicklung.

Wir setzen unsere Kenntnisse und Erfahrungen dabei ein, sie zu unterstützen, genau dies herauszufinden und zu spüren, was die passendste Art der erfolgreichen Umsetzung wäre. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.

Jetzt noch ein paar zusätzliche Informationen, die in der praktischen Zusammenarbeit für Sie von Interesse sein könnten:

Wer nimmt an den Gesprächen teil?

Die Gespräche selbst sind meist Einzelgespräche, Paargespräche oder Familiengespräche. Wir machen Ihnen gegebenenfalls Vorschläge, aber Sie selbst bestimmen, ob und wen sie mit einbeziehen möchten.

Vertraulichkeit und Schweigepflicht

Es ist zwar selbstverständlich, dennoch sei es hier erwähnt. Alle MitarbeiterInnen der Stelle unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht und nichts geschieht ohne Ihr ausdrückliches Einverständnis.

Da es für Ihren Kontakt zu der Beratungsstelle auch keiner Kostenzusagen von dritter Seite bedarf, bleibt Ihr Kontakt zu uns gegenüber anderen Stellen, wie Behörden, Krankenkassen, Arbeitgebern oder anderen Versicherungsträgern völlig "unsichtbar".

(Kollegiale) Supervision

Supervision wird die Beratung der BeraterInnen genannt. Häufig nutzen wir die bewährte Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen in der Beratungsstelle, d.h. wir besprechen die Gespräche in aller Regel im Kollegenkreis der Beratungsstelle oder in einer externen Supervision, damit Sie und wir die Chance zusätzlicher Ideen für konstruktive Lösungsmöglichkeiten haben. Unter Umständen führen wir die Gespräche auch zu zweit, um verschiedene Sichtweisen zur Geltung kommen zu lassen.

Terminvereinbarung

Da wir Beratung als einen fortschreitenden Entwicklungs-Prozess sehen und jeder Mensch anders ist, gibt es abgesehen von unseren Gruppenprogrammmen, wie z.B. Angehörigengruppe - weder eine im Vorhinein festgelegte Anzahl von Gesprächen noch ein festgelegtes Programm. In der Regel vereinbaren wir den nachfolgenden Termin jeweils am Ende einer Sitzung, um so die Möglichkeit zu haben, den zeitlichen Abstand und die Zahl der Termine auf die jeweiligen Erfordernisse mit Ihnen zusammen abstimmen zu können.

Sollten Sie einen Termin, aus welchen Gründen auch immer, nicht wahrnehmen können oder wollen, bitten wir Sie, uns rechtzeitig davon in Kenntnis zu setzen. Wenn wir also nicht anderweitig von Ihnen Nachricht bekommen, gehen wir davon aus, daß Sie den vereinbarten Termin für ein Gespräch bei uns wahrnehmen werden.

Kosten

Kosten entstehen Ihnen durch die Gespräche keine. Sie benötigen auch keinerlei Kostengenehmigungen oder Anträge von dritter Seite. Allein Ihre persönliche Entscheidung ist die Voraussetzung. Die Beratungsstelle finanziert sich aus öffentlichen Geldern und Eigenmitteln des Caritasverbandes.

Wenn Sie möchten, können Sie jedoch unsere Arbeit durch eine freiwillige Spende finanziell unterstützen.

Sollten Sie noch Fragen haben, sprechen Sie uns bitte darauf an!

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.

Heino Hübner Dipl.-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut und Leiter der PSB


Praktikum - Informationen für Studenten

Was kann ich hier lernen?

Die Psychosoziale Beratungsstelle bietet Studierenden der sozialen Arbeit, Psychologie und verwandter Fächer in einem positiven Arbeitsklima und einem unterstützenden Rahmen Möglichkeiten für Praktika an. Unsere große Erfahrung und das breite und interessante Aufgabengebiet bieten sehr gute Ausgangsbedingungen für alle, die nach ihrem Studium eine Tätigkeit in Beratung und Behandlung anstreben. Dabei hat es sich bewährt, wenn sich die PraktikantInnen im Studium auf theoretischer Basis bereits einige Grundkenntnisse in Beratungsmethoden oder Therapieverfahren angeeignet haben. In Abhängigkeit von der Dauer des Praktikums, den Vorerfahrungen und der jeweils aktuellen Situation ergeben sich die folgenden Möglichkeiten innerhalb eines Praktikums bei uns:

Download Praktikantenleitfaden

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